Für Tourismus und Naherholung Premiumradweg zwischen Meppen und Hüntel fertiggestellt

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Von der Qualität der ausgebauten Radweg-Etappe an Ems und Dortmund-Ems-Kanal überzeugten sich unter anderen Helmut Knurbein, Bernd-Carsten Hiebing und Reinhard Winter (von links) bei der offiziellen Freigabe. Foto: Tim GallandiVon der Qualität der ausgebauten Radweg-Etappe an Ems und Dortmund-Ems-Kanal überzeugten sich unter anderen Helmut Knurbein, Bernd-Carsten Hiebing und Reinhard Winter (von links) bei der offiziellen Freigabe. Foto: Tim Gallandi 

Meppen. Im Zuge des Radweg-Ausbaus entlang des Dortmund-Ems-Kanals (DEK) ist eine weitere Lücke geschlossen worden. Der rund sieben Kilometer lange Abschnitt von Meppen bis zur Schleuse Hüntel gilt nun als Premiumradweg und wurde offiziell freigegeben.

Von der Qualität des neu asphaltierten Wegs überzeugten sich der emsländische Landrat Reinhard Winter, Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, Landtagsabgeordneter Bernd-Carsten Hiebing, Hüntels Ortvorsteher Hubert Neesen, Norbert Gebken vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Meppen, Detlev Thieke (Fachbereichsleiter Straßenbau beim Landkreis Emsland) sowie die örtlichen Kreistagsabgeordneten. In Höhe des Meppener Yachthafens brachen sie zu einer kurzen Radtour entlang der Ems auf.

Die Strecke, auf der sie in die Pedale traten, gehört zum elften Teilabschnitt des Premiumradwegs. Etwa 660.000 Euro kostete der Ausbau dieser Etappe. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes beteiligte sich mit 230000 Euro an der Instandsetzung. Den Rest brachten der Landkreis Emsland und die Anrainerkommunen auf.

Zielgerade in Sicht

Das im Frühsommer 2013 gestartete Großvorhaben biegt allmählich auf die Zielgerade ein. Insgesamt 112 Kilometer lang ist die DEK-Radwanderroute im Emsland. Davon sind etwa 65 Kilometer ehemalige Treidelpfade, die die WSV zur landgestützten Unterhaltung und als Rettungswege nutzt. Sie sind oder waren teils nur mit einer ungebundenen Tragschicht versehen. Der WSV genügte das, dem Landkreis nicht.

Denn er will die Radwege bequemer und sicherer machen – mit Blick auf die Naherholung und besonders auf den Tourismus, worauf Landrat Winter jetzt nochmals hinwies: „Wir sind unter die ersten zehn Radwegeregionen in Deutschland gerückt, aber die anderen holen mächtig auf.“ Um weiterhin mit Rhein, Mosel und anderen Radreiseregionen konkurrieren zu können, stellen Kreis und Anrainer für den Ausbau insgesamt etwa 4,6 Millionen Euro bereit.

Nächste Etappe in Lingen

„Wir danken der WSV herzlich für die Bereitstellung der Wege und der finanziellen Mittel, die es uns ermöglichen, diese wichtige Maßnahmen umzusetzen“, sagte Winter. Von den insgesamt 65 Kilometern auf der Aufgabenliste sind inzwischen 51,4 Kilometer ausgebaut. Als Nächstes wird laut Planung noch in diesem Jahr in Lingen das rund 5,3 Kilometer lange Teilstück von der Meckerbrücke bis Hanekenfähr instandgesetzt. Bis 2020 soll alles fertiggestellt sein.


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