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19.02.2018, 16:01 Uhr KOMMENTAR

Hund Momo aus Meppen eine zuverlässige Alarmanlage

Kommentar von Carola Alge

Wachsam war Hündin Momo aus Meppen. Ihr Gebell schlug einen Einbrecher in die Flucht. Foto: Carola AlgeWachsam war Hündin Momo aus Meppen. Ihr Gebell schlug einen Einbrecher in die Flucht. Foto: Carola Alge

Meppen. Hundegebell kann ganz schön nerven. Vor allem die lieben Nachbarn. Aber es kann auch schützen. Momo ist das beste Beispiel dafür, was eine vierbeinige Alarmanlage wert ist. Ein Kommentar.

Einbrecher nehmen sich – statistisch gesehen – fünf bis zehn Minuten Zeit für eine Tat. Oft spähen sie bzw. Kumpanen im Vorfeld die Lage aus. Nicht selten geben sogenannte Gaunerzinken, die an anvisierten Häusern versteckt hinterlassen werden, Hinweise auf nähere Umstände dort. Auch auf Hunde im Haus. Die werden in der Regel von vornherein gemieden.

Aus gutem Grund. Viele Vierbeiner betrachten es als ihren „Job“, Rudel und Territorium zu verteidigen oder durch ihr Verhalten und Bellen zumindest darauf aufmerksam machen, dass Gefahr droht. Hunde im Haus sind für Einbrecher eine zusätzliche Hürde und ein von außen nicht abzuschätzendes Risiko. Ein Vierbeiner hört um ein Vielfaches besser als der Mensch, nimmt also auch Einbrecher wesentlich eher wahr und schlägt überraschend und meist lautstark Alarm. Das schreckt nicht selten nicht nur die Halter auf, sondern auch Nachbarn. Die Situation wird für den Eindringling unangenehm. Meist ergreift er, wie in Meppen, die Flucht.

Hunde in Kombination mit entsprechender Sicherheitstechnik am und im Haus sind zuverlässige Alarmanlagen. So zuverlässig, dass es elektronische Wachhunde gibt. Die mit Sensoren ausgestatteten Alarmgeräte reagieren auf Vibrationen wie Rütteln an der Tür oder Geräusche wie Klingeln, Klopfen oder Rufen mit täuschend echtem aggressiven Hundegebell.


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