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16.02.2018, 12:34 Uhr STADT MUSS ENDLICH AKTIV WERDEN

Meppener Politik ignorierte bislang Wohnraummangel

Kommentar von Hermann-Josef Mammes

Der Meppener Stadtrat beschließt mehrheitlich das Wohnraumversorgungskonzept. Foto: Hermann-Josef MammesDer Meppener Stadtrat beschließt mehrheitlich das Wohnraumversorgungskonzept. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. Das neue Wohnraumversorgungskonzept für Meppen kommt zu einer Erkenntnis, die leider alles andere als neu ist. In Meppen mangelt es nicht nur an Bauland. Es fehlen seit Jahren auch bezahlbare Wohnungen.

SPD und CDU wollen aus dem Papier jetzt endlich konkrete Maßnahmen ableiten. Das ehrt sie zwar. Gleichwohl müssen sich die Stadtratspolitiker vorwerfen lassen, warum sie nicht schon längst tätig geworden sind. Die Meppener Verantwortlichen haben es in der Vergangenheit schlichtweg versäumt, sozialen Wohnungsbau voranzutreiben. Leidtragende der bisherigen Meppener Ignoranz sind besonders Jugendliche, Behinderte, Rentner und Alleinerziehende.

Freie Grundstücke

Dabei verfügt die Stadt sehr wohl über eigene freie Grundstücke. Stadtnahe Sozialwohnungen im neuen Wohnquartier an der Schützenstraße wären ein erster Schritt, der sich sogar zeitnah realisieren ließe. Selbst kleinere Nachbarkommunen haben erkannt, dass sie mit Bauvereinen oder Baugenossenschaften regulierend in den Immobilienmarkt eingreifen können und müssen. Meppen sollte diesem Vorbild nach Jahrzehnten des Stillstandes endlich folgen.


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