Erster TuS-Torschütze in Afrika Josef Kollmer bei Harener Alten Herren geehrt

Von Jan Grothe


Haren. Mit 65 Teilnehmern waren bei der diesjährigen Generalversammlung der Alten Herren des TuS Haren annähernd die Hälfte der 132 Mitglieder anwesend, um gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Der Vorstand mit Heinz Pinkernell (1. Vors.), Uwe Dopp (2. Vors.), Ewald Janssen (Kassenwart) und Wilhelm Litmeyer (Pressewart) wurde einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt.

Zum Sportler des Jahres wurde in diesem Jahr mit großem Applaus Josef Kollmer gewählt. „Josef ist seit 2003 bei den Alten Herren dabei und engagiert sich vorbildlich auf und neben dem Platz“, lobte Vorsitzender Pinkernell. Kollmer freute sich sehr, als er den Pokal vom letztjährigen Sieger Wilhelm Litmeyer entgegen nahm. Doch das war nicht die einzige Ehre, die Josef Kollmer zuteil wurde. Das TuS-Urgestein ist nämlich auch der erste Harener Torschütze auf afrikanischem Boden.

Denn das vergangene Jahr hatte für die Männer der Alten Herren ein außergewöhnliches Abenteuer parat. Mit einer 20-köpfigen Truppe ging es von der heimischen Schifferstadt für zehn Tage ins heiße Namibia, in den Süden Afrikas - auf Einladung von TuS-Mitglied Holger Gerdes. Der Harener Bankkaufmann war in der Landeshauptstadt Windhoek an einem Partnerprojekt seines Finanzinstituts beteiligt und hatte die TuS-Tour mitorganisiert. „Ein beeindruckendes, vielfältiges und weites Land mit einer einzigartigen Tierwelt und überwältigenden Landschaften“, schwärmen die Männer der Alten Herren des TuS Haren noch heute. „Daran werden wir uns noch lange erinnern“, fügt Heinz Pinkernell hinzu.

Von aufregenden Safari-Fahrten über Fallschirmsprüngen mit einer atemberaubenden Sicht hatten die Männer natürlich auch ein weiteres Highlight geplant, und zwar zwei Freundschaftsspiele gegen die Old Guys vom SK Windhoek. Das erste Match gegen die im Schnitt 15 Jahre jüngeren Afrikaner wurde ziemlich deutlich verloren. Doch das zweite, mit dem schon erwähnten Harener Premieren-Treffer von Josef Kollmer, war nach der nötigen Akklimatisierung mit einer 1:3 Niederlage schon auf Augenhöhe.