Selbstbestimmung und Vorurteile Glaubenstag an der Johannesschule Meppen

Einen Vormittag lang haben sich Schülerinnen und Schüler der Johannesschule mit verschiedenen Gedanken rund um das Thema „Frei-will-ich“ beschäftigt. Foto: JohannesschuleEinen Vormittag lang haben sich Schülerinnen und Schüler der Johannesschule mit verschiedenen Gedanken rund um das Thema „Frei-will-ich“ beschäftigt. Foto: Johannesschule

Meppen. Einen Vormittag lang haben sich Schülerinnen und Schüler der Johannesschule mit verschiedenen Gedanken rund um das Thema „Frei-will-ich“ beschäftigt.

Der Glaubenstag fand in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Jugendbüro Emsland Mitte, sowie verschiedenen Haupt- und Ehrenamtlichen der katholischen und evangelischen Jugendarbeit statt.

Mit den beiden Gemeindehäusern der Propsteigemeinde St. Vitus und der Gemeinde St. Maria zum Frieden, wurden einer Pressemitteilung der Schule zufolge bewusst zwei Orte außerhalb von Schule gewählt. So konnten sich die Schüler der Jahrgangsstufe 10 gut auf das Thema einlassen. In Kleingruppen durchliefen sie vier Workshops und beschäftigten sich unter anderem mit Selbstbestimmung, Verantwortung und Vorurteilen.

Dabei standen Fragen wie „Inwieweit bin ich in der Situation, meine Entscheidungen im Leben freiwillig zu treffen?“, „Was hindert mich oder hilft mir dabei?“ und „Welche Rolle spielt Gott beziehungsweise mein eigener Glaube für mein Verständnis von Freiheit?“ im Vordergrund. Verschiedene Methoden dienten auf unterschiedlichen Ebenen der eigenen Auseinandersetzung mit diesen und ähnlichen Fragen und knüpften an Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und der Frage nach Freiheit für an. Zur Verdeutlichung knüpften die Schüler ein Netz, das die verschiedenen Freiheiten in ihrem Zusammenhang darstellen sollte.

Abgerundet wurde der Tag dann mit einem Wortgottesdienst in der Propsteikirche und parallel in der Kirche Maria zum Frieden. „Es war wieder eine gute Möglichkeit, um mit Jugendlichen über ihren Glauben und Themen ihres Alltags ins Gespräch zu kommen“, sagten die Dekanatsjugendreferenten Simon Fübbeker und Sarah Schulte.