Grüne Schwestern geleitet Elisabethkreuz der Caritas-Konferenzen für Ingrid Höppener aus Meppen


Meppen. Nach langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit als Leiterin der Katholischen Krankenhaushilfe im Krankenhaus Ludmillenstift Meppen ist Ingrid Höppener verabschiedet worden.

Sie war seit der Gründung der Katholischen Krankenhaushilfe im Krankenhaus Ludmillenstift 1984 Mitglied der Grünen Schwestern und seit fast 25 Jahren als deren Leiterin tätig. Mit viel Geschick und Engagement organisierte sie den täglichen Ablauf und war Anlaufstelle für alle Fragen im Rahmen der Krankenhaushilfe.

Während einer Feierstunde wurde die langjährige ehrenamtliche Arbeit von Höppeners gewürdigt. Der Verwaltungsdirektor des Ludmillenstifts, Wilhelm Wolken, lobte den Einsatz der Grünen Schwestern und insbesondere den von Höppener. In all den Jahren habe es immer wieder neue Herausforderungen für die ehrenamtliche Arbeit im Krankenhaus, die unter der Leitung von Höppener reibungslos bewältigt worden seien.

Eine Bereicherung

Die Arbeit der Katholischen Krankenhaushilfe sei eine Bereicherung für das Krankenhaus und als Unterstützung in der Betreuung der Patienten nicht mehr wegzudenken. Die Vertreterin der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) für die Diözese Osnabrück, Maria Reuter, strich ebenfalls das große Engagement von Ingrid Höppener heraus.

Als Anerkennung verlieh die stellvertretende Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Krankenhaushilfe, Ulrike Haßelbeck, Höppener das Elisabethkreuz. Es ist die höchste Ehrung der Caritas-Konferenzen Deutschlands.

47 Frauen tätig

Zurzeit sind im Krankenhaus Ludmillenstift 47 Frauen von montags bis samstags täglich drei bis vier Stunden zum Wohle der Patienten ehrenamtlich tätig. Zu Ihren Aufgaben gehören unter anderem der Besuchsdienst, die Begleitung von Patienten zur Station, der Haarwaschdienst und der Büchereidienst. Sie sorgen für das Wohlbefinden der Patienten, sprechen mit ihnen, führen Spaziergänge durch, machen kleine persönliche Besorgungen und sind einfach da, um auch mal in Ruhe den Patienten zuzuhören.