Gefährliche Keime in Gewässern Grüne in Meppen fordern von der Stadt Auskunft

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Die Grünen in Meppen fordern von der Stadt Meppen Aufklärung, ob die Gewässer in Meppen wie die Hase (Bild) und die Ems mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sind. Foto: Tim GallandiDie Grünen in Meppen fordern von der Stadt Meppen Aufklärung, ob die Gewässer in Meppen wie die Hase (Bild) und die Ems mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sind. Foto: Tim Gallandi

Meppen. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert Aufklärung darüber, ob die Gewässer in Meppen wie die Hase und die Ems mit antibiotikaresistenten Keimen belastet sind.

Angesichts der Funde in der Hase bei Osnabrück sei es wahrscheinlich, dass sich die Keime auch in Meppen feststellen lassen, meint die Fraktion. Daher hat sie sich den Forderungen der Grünen in Osnabrück und Linge n angeschlossen. Nicht nur das Umweltbundesamt fordere bessere Kontrollen der Gewässer, sondern auch das Bundesumweltministerium sehe Handlungsbedarf, erklärt der Fraktionsvorsitzende Martin Tecklenburg.

Im Antrag an die Stadt Meppen heißt es: „Der NDR berichtete, dass gefährliche Keime, gegen die viele Antibiotika nicht mehr wirken, Bäche, Flüsse und Badeseen verseuchen. In Proben aus Niedersachsen fanden sich multiresistente Erreger. Wir, die Fraktion der Grünen, bitten um Aufklärung, ob derartige Keime auch in Meppener Gewässern gefunden wurden (wann, welche und in welchen Mengen), und was dagegen seitens der Stadt unternommen wird.“


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