Hilfe für Projekt „Mama Amelia“ Lions Club Meppen/Emsland spendet weitere 16.000 Euro

Während einer Südafrikareise konnte sich Wilhelm Koormann vor Ort von der Nachhaltigkeit des Hilfsprojektes überzeugen und stellvertretend für den Lions Club Meppen/Emsland einen weiteren Scheck übergeben. Foto: Lions ClubWährend einer Südafrikareise konnte sich Wilhelm Koormann vor Ort von der Nachhaltigkeit des Hilfsprojektes überzeugen und stellvertretend für den Lions Club Meppen/Emsland einen weiteren Scheck übergeben. Foto: Lions Club

Meppen. Der Lions Club Meppen/Emsland setzt sein Hilfsprojekt in Südafrika fort und spendet 16.000 Euro.

Im Oktober 2014 hatte der Lions Club Meppen/Emsland bei seinen Mitgliedern sowie bei der internationalen Lions Organisation bereits insgesamt 100.000 Euro eingesammelt und diese Summe für den Bau eines Kindergartens und einer Grundschule im Township Mufleni in der Nähe von Kapstadt in Südafrika gespendet.

Obwohl die Projektgründerin Mama Amelia selbst einer Pressemitteilung von Lions zufolge im letzten Jahr verstorben ist, entwickele sich das Projekt ganz hervorragend. Amelias Tochter Princess führe die Einrichtung ganz im Sinne ihrer Mutter weiter und habe mittlerweile die Anerkennung als öffentliche Schule und Kindergarten erhalten.

Somit stünden jetzt auch staatliche Gelder für die laufende Unterhaltung und für den Einsatz von Lehrern und Erziehern zur Verfügung. Dadurch bedingt sei auch die Akzeptanz dieser Einrichtung im Township selbst gestiegen und immer mehr Kinder erhielten eine solide Ausbildung und werden ganztägig betreut.

Nun hat der Lions Club Meppen/Emslandweitere 16.000 Euro zur Verfügung gestellt. Von der Spende, die vorwiegend aus Kursgewinnen stamme, wurden demnach ein Pkw, ein großer überdachter Sandkasten mit Spielgeräten und eine Flutlichtanlage zum Schutz vor nächtlichen Diebstählen angeschafft. „Unsere damalige Großspende wirkt nachhaltig und vielen Kindern wird die Chance auf ein menschenwürdiges Leben geboten“, freut sich Lions Club Mitglied Wilhelm Koormann, dass hier das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktioniere.