Hochwasserpartnerschaft für Schutzkonzept Schutz vor Hochwasser der Hase: Stadt Meppen ist Projektträger

Die Emsländer brauchen sich derzeit keine Sorgen machen, zwar steigen die Wasserpegel von Flüssen und Bächen, wie hier der Hase, eine Hochwasserwarnung gibt es nicht. Foto: Tim GallandiDie Emsländer brauchen sich derzeit keine Sorgen machen, zwar steigen die Wasserpegel von Flüssen und Bächen, wie hier der Hase, eine Hochwasserwarnung gibt es nicht. Foto: Tim Gallandi

Meppen. Die Hochwasserpartnerschaft Hase erarbeitet seit 2016 ein Schutzkonzept für die 32 Anrainerkommunen des Flusses.

Nach dem Projekteinstieg Anfang 2017 und ersten Abstimmungen mit Vertretern der Landkreise, Verbände und sonstiger Akteure sollen im Februar 2018 Gespräche der Planungsgemeinschaft mit den kommunalen Partnern sowie weiteren Institutionen stattfinden. Es wird um kommunale Gegebenheiten und erste Vorschläge der Planer gehen. Unterstützt werden die in der Hochwasserpartnerschaft Hase zusammenarbeitenden Kommunen durch die Kommunale Umwelt Aktion (U.A.N.), und den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Zuwendung des Landes

Projektträger ist die Stadt Meppen, vertreten durch Baudezernent Dieter Müller, welcher gemeinsam mit dem Steuerungskreis als verantwortlicher Ansprechpartner fungiert. Für die Erarbeitung wurde die Planungsgemeinschaft Sönnichsen & Partner aus Minden sowie das UIH Ingenieur- und Planungsbüro aus Höxter engagiert. Beide Büros zeichnen sich durch langjährige Erfahrung in der Hochwasservorsorge sowie in der Natur- und Landschaftsplanung aus. Die Betriebsstelle Cloppenburg des NLWKN begleitet die Planung in beratender Funktion. Die Finanzierung des Konzeptes erfolgt aus Beiträgen der kommunalen Hochwasserpartner, unterstützt durch eine 80-prozentige Zuwendung des Landes Niedersachsen unter finanzieller Beteiligung der EU aus dem Europäischen Landwirtschaftsfond zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).

Konzept

Das „Hochwasserschutzkonzept für das Einzugsgebiet der Hase“ ist mit seinen Maßnahmenvorschlägen die Voraussetzung zur Einwerbung von Fördergeldern für deren Verwirklichung. Darüber hinaus sollen die Öffentlichkeit, die Kommunen und die Entscheidungsträger für Hochwasservorsorge sensibilisiert und Informationen zum vorsorgenden Hochwasserschutz zu verbreitet werden. Darüber hinaus will die Hochwasserpartnerschaft Hase die Bedürfnisse und Anforderungen von Land- und Forstwirtschaft, Raumplanung und weiterer Fachbereiche einbinden.