Varietéabend Abiturienten des Windthorstgymnasiums lassen Abizeit Revue passieren

Von David Hartmann

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Vor Meppener Kulisse: Akteure des Varietéabends des Meppener Windthorstgymnasiums. Foto: David HartmannVor Meppener Kulisse: Akteure des Varietéabends des Meppener Windthorstgymnasiums. Foto: David Hartmann

Meppen. Eindrucksvolle Tänze, klischeehafte Schüler, ein Chor und Ausschnitte aus Unterrichtsstunden, in denen gezeigt wurde, dass Lehrer und Schüler alles andere als spießig sind: All das wurde dem Publikum geboten, als die Abiturienten des Windthorstgymnasiums Meppen (WGM) ihre Abi- und Schulzeit mit einem Varieté Revue passieren ließen.

Während der drei Vorstellungen am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend ließ der diesjährige Abiturjahrgang des Windthorstgymnasiums Meppen das Publikum Teil der letzten Schuljahre werden. Mit Tänzen und vielen Klassenraumszenen sowie Gesangseinlagen und einem Handlungsstrang, der aus der US-amerikanischen Serie „How I met your mother“ entstammt, wurde dem Publikum auf charmante und lustige Art und Weise der vermeintlich normale Schulalltag eines Abiturienten gezeigt.

Motto „How I got my Abi“

Unter dem Motto „How I got my Abi“ gab es zwischen den Bühnendarbietungen immer wieder Sequenzen, in denen dem Schüler Ted von seinem neuen Freund Barney Tipps und Tricks gezeigt wurden, damit er den Schulalltag übersteht. Augenmerk des Varietéabends lag auf den Tänzen und Gesangsdarbietungen der Schüler die vor einer stilisierten Meppenkulisse stattfanden. So gab es ein Tanzbattle zwischen als Männer verkleideten Frauen und als Frauen verkleideten Männern.

Mit auffälligen Perücken und kurzen Kleidern sowie weiten Jeans, weißen Unterhemden und Sonnenbrillen, tanzten die Schüler zu Hits aus den 1990ern, um das Klischee des jeweils anderen Geschlechts zu bestätigen.

Ob im Duett oder nur mit Gitarre und Gesang. Dem Publikum wurde ein breites Spektrum an Unterhaltung geboten.

Unterricht nachgestellt

Einer der Höhepunkte des Abends waren die von den Schülern nachgestellten Unterrichtsstunden. So hatten sie in ihren letzten beiden Jahren mit überfürsorglichen, aber auch sehr strengen und zielbestrebten Lehrern zu tun. Manchmal war es aber auch der nur schier unaussprechliche Vorname, der Schüler und Lehrer an den Rande der Verzweiflung brachte. Das in Eigenregie geplante und veranstaltete Varieté sorgte bei dem Publikum für viel Freude. Alle mitwirkenden Schüler, ob auf oder hinter der Bühne, sorgten mit viel zeitlichem Einsatz und großem Aufwand für einen Varietéabend mit viel Spaß und Freude.


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