Polizei kündigt Kontrollen an Viele Fahrräder von Kindern in Meppen nicht verkehrssicher

Von pm/hdw

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Fahrräder von Schülern sind nicht verkehrssicher. Das wurde bei einer Kontrolle der Polizei an Schulen in Meppen deutlich. Die Polizei will nun verstärkt kontrollieren. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpaFahrräder von Schülern sind nicht verkehrssicher. Das wurde bei einer Kontrolle der Polizei an Schulen in Meppen deutlich. Die Polizei will nun verstärkt kontrollieren. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Meppen. Viele Fahrräder von Schülern sind nicht verkehrssicher. Das wurde bei einer Kontrolle der Polizei an Schulen in Meppen deutlich. Die Ordnungshüter appellieren nochmals an die Eltern, für eine funktionierende Beleuchtung an den Rädern ihrer Schützlinge zu sorgen.

Ein wichtiger Grundsatz im Straßenverkehr lautet: „Sehen und gesehen werden“. Unter diesem Motto stand auch die von der Polizei an den Schulen in Meppen jüngst durchgeführte Kontrolle der Schülerfahrräder. Erfreulicherweise konnte zwar festgestellt werden, dass die Anzahl der nicht verkehrssicheren Fahrräder leicht rückläufig ist, dennoch waren immer noch viele Fahrräder zu den Kontrollen mitgebracht worden, deren Beleuchtungseinrichtungen entweder nicht vorhanden oder nicht funktionstüchtig waren, erklärt die Polizei in einer Pressemitteilung. Positiv auffallend war, dass die Zahl der mit Speichen-Stiftreflektoren ausgerüsteten Fahrräder erheblich zugenommen hat. Weiter trugen fast alle Grundschüler einen Fahrradhelm.

Kontrollen angekündigt

Die Polizei Meppen will nun ab Montag nach den Weihnachtsferien gezielte Kontrollen der Beleuchtung und der Sichtbarkeit der Fahrradfahrer der Schüler durchführen. „Nur wer sich gut sichtbar im Straßenverkehr bewegt, wird auch von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen, erkannt und beachtet“, sagt ein Sprecher der Polizei. Für Kinder und Eltern gelte es daher besonders, die Beleuchtung des Fahrrades noch einmal zu überprüfen, bevor es nach den Ferien wieder zur Schule ginge.

20 Euro Strafe

Radfahrer, die beim Fahrradfahren ohne Licht erwischt werden, müssen auf jeden Fall mit einer Strafe in Höhe von 20 Euro rechnen, heißt es auf der Internetseite des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Kommt es durch eine unzureichende Beleuchtung des Fahrrads zu einem Verkehrsunfall, drohen ernsthafte zivilrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen. Vorgeschrieben als Beleuchtung sind ein weißer Frontscheinwerfer sowie ein rotes Rücklicht. Diese können auch batteriebetrieben sein und müssen tagsüber nicht mitgeführt werden, jedoch das Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamtes tragen. Für gute Sichtbarkeit von der Seite sind wahlweise Reflektorstreifen oder gelbe Speichenreflektoren (jeweils zwei pro Rad) vorgeschrieben. Auch ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten sind verpflichtend.


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