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Weihnachtsmarkt mit Stockbrot Besinnlicher Zauber rund um die Femlinde in Gesmold

06.12.2015, 19:09 Uhr

Am Adventskranz an der Femlinde leuchtete die erste Kerze, rundherum erstrahlte das kleine Budendorf im weihnachtlichen Lichterglanz. Der achte Gesmolder Weihnachtsmarkt zog auch in diesem Jahr wieder zahlreiche große und kleine Weihnachtsmarktbesucher in seinen Bann.

In diesem Jahr fand der Markt am gesamten Wochenende statt. Am späten Samstagnachmittag enterte der Schulchor der Gesmolder Grundschule unter der Leitung von Christa Wolf die Bühne. Und die Schüler hatten – na klar – Weihnachtsstimmung im Gepäck. In verschiedenen Sprachen verkündeten sie singend „Frohe Weihnachten“ und auch, wenn der CD-Player zur Begleitung nicht funktionierte, gelang den Nachwuchssängern ein toller Auftritt, der beim Publikum dufte ankam.

Zwischen Budendorf und Kirche hatten es sich die Pfadfinder vom Stamm Horizonte im Tipi so richtig heimelig gemacht. Mittendrin im Zelt loderten die Flammen, drum herum hockten die Knirpse und ließen ihr Stockbrot rösten. „Das schmeckt voll lecker“, wusste der kleine Elias vor dem Zelt seinen Freunden zu berichten.

Kulinarisch waren die Gesmolder voll gerüstet. Neben Stockbrot und der beliebten Bratwurst, regierten auch Ronne’s deftiger Leberkäse und Pizza, die Rene Parlmeyer und Nils Dohm vom Männergesangverein (MGV) im rustikalen Ofen zauberten. Obligatorisch ist bei den stimmstarken Herren auch der warme Allgäuer Bierlikör mit Sahnehaube.

„Wir haben heute noch ein paar Dinge von unserem Basar dabei“, verrieten Gisela Raude und Brigitte Breeck von der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) aus dem Dorf. Eine tolle Idee waren ihre Kerzen in ausrangierten Sammelgedecken aus längst vergangenen Tagen.

Zwischen dem Pizzaofen des MGV und den kreativen Damen der KFD begann der Vorverkauf für die Winterkonzerte der Blaskapelle Gesmold. „Wir haben schon einige Karten verkauft“, freute sich Amelie Weßler.

Freude kam auch an der Bude vom „Stellwerk“ auf, wo Miriam Niehaus und Judith Haferkamp lauter selbst gemachte Dinge parat hatten. Niedliche Froschpuschen zum Beispiel, oder kunterbunte Kinderkleidung und weihnachtliche Kränze. Handgestrickte Socken und Mützen und filigrane Fingerpüppchen gab es bei Birgit Zein, frische Waffeln gab es am Stand der Jugendfeuerwehr.

Und wer weiß, vielleicht hat sich der Nikolaus bei seinem Besuch am Sonntag auch ein paar warme Socken gegönnt. Auf seinem langen Weg durch den winterlichen Grönegau konnte er die schließlich gut gebrauchen.