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Traditionelle Bürgerversammlung Burstie in Gesmold mit Versteigerung

Von Christina Wiesmann | 20.06.2016, 15:33 Uhr

Unter der Gesmolder Femlinde trafen sich am Sonntagnachmittag zahlreiche Bürger zur traditionellen Bürgerversammlung „Burstie“.

Ortsratsmitglied Marlies Kellenbrink freute sich in ihrer Begrüßung über alle Neuankömmlinge im Ort: „Ich begrüße ganz herzlich die Neubürger, die nach Gesmold gezogen sind.“ Zu den Neu-Gesmoldern zählt neben Bürgermeister Reinhard Scholz auch eine Familie aus dem Libanon.

Ein Brot überreichte Marlies Kellenbrink dem Küsterehepaar Gisela und Konrad Niederwestberg und eine Kerze überreichte sie Pfarrer Jörg Ellinger. „Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde “, betonte Kellenbrink.

Pfarrer Jörg Ellinger hatte einen kleinen Rückblick parat. Er berichtete, dass besonders das Pfarrfest ein Erfolg war. „Es war ein schöner Tag“, so Ellinger. Auch über kommende Termine und Veranstaltungen in der Gemeinde informierte der Pfarrer.

Ortsbürgermeister Michael Weßler hatte in seinem Bericht Informationen vom Bauwesen bis hin zu geplanten Straßensanierung dabei. Zur Bebauung in zweiter Reihe auf Bestandsgrundstücken sagte er: „Entsprechende Beschlüsse bei der Stadt sind gefasst.“

Neuigkeiten zum Thema „Tankstelle“ gab es auch. „Die Tankstelle soll nun endlich kommen“, verriet Weßler. Bürgermeister Reinhard Scholz ergänzte: „Es gibt dazu einen neuen Bauantrag, der ist aktuell im Genehmigungsverfahren.“

Weßler stellte indes klar: „Wir wollen die Tankstelle haben. Eine bekannte ‚blaue Gesellschaft‘ wird der Betreiber sein.“

Weßler dankte allen örtlichen Vereinen und kirchlichen Organisatoren für ihr Engagement. „Ihr nehmt alle so einiges auf euch.“

Dass die ältesten Burstienteilnehmer ein Fläschchen Kräuterschnaps bekommen, hat in Gesmold Tradition. In diesem Jahr überreichte Michael Weßler die Präsente an Heinrich Schröder, Maria Stratmann, Heinrich Kellermann, Hermann Schumacher und Heinrich Kampmann „Alle Jahre wieder bring ich fünf Liköre mit“, schmunzelte Weßler gut gelaunt beim Verteilen der Fläschchen.

Als humorvoller Punkt der Burstie ist die Versteigerung der Fischereirechte an der Uhle und der Alten Else bekannt. „Ihr wisst ja alle, dass es dort armdicke Aale gibt“, frohlockte Weßler. Für das Teilstück der Uhle von der Brücke „Moorkämpen“ bis zur Einmündung in die Else sicherte sich Ernst Kellner die Rechte. Die drei Teilstücke der Alten Else gingen an Frank Niekamp (Teilstück eins), Guido Kleine-Kalmer (Teilstück zwei) sowie an Thomas Schulke (Teilstück drei). Teilstück drei pries Michael Weßler schmunzelnd und mit entsprechender