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„Spielen ein anderes System SCM vor dem Saisonstart - Sonntagabend Bezirkspokalspiel

Von Heike Dierks | 28.07.2012, 09:15 Uhr

Die fünf Neuzugänge sind integriert, am Wochenende startet der SC Melle in die neue Saison. Im Bezirkspokalspiel (Sonntag ab 18 Uhr) beim SC Lüstringen zählt nur ein Sieg. „Wir müssen gewinnen und uns gut präsentieren“, gibt Trainer Farhat Dahech die Devise gegen den Bezirksligisten vor.

Eine Woche später, am Sonntag, 5. August, bestreitet der SCM das erste Punktspiel in der Landesliga daheim gegen Papenburg (15 Uhr).

Die Vorbereitung sei bisher gut gelaufen, sagt Dahech. Aber sie war auch „sehr kurz“: Nach dem letzten Aufstiegsspiel Mitte Juni hatten die Fußballer zwei Wochen Sommerpause, ehe sie am 1. Juli wieder auf dem Trainingsplatz standen. Inzwischen hat der Trainerstab auf den üblichen Trainingsrhythmus mit drei Einheiten pro Woche umgestellt. Aktuell befinden sich noch einige Spieler im Urlaub. Andere wie Konstantin Strohmeyer, Haidar Nouriddin und Niklas Dröge sind angeschlagen.

Der 19-jährige Dröge, der aus der vereinseigenen U19 aufgerückt ist, habe sich jedoch bereits genauso gut ins Team eingefügt wie seinU-19-Kollege Tammo Dornbusch (18 Jahre), Torhüter Philipp Parlow (20/Viktoria Georgsmarienhütte) und Ousmane Soumah (27/VfL Holsen). Richtig eingeschlagen hat der derzeit im Urlaub weilende Stürmer Ustim Schröder (24/FC Gütersloh), der in den Testspielen schon so manches Tor für seinen neuen Club erzielt hat.

Abgestimmt auf die neuen Spieler, hat der Trainer auch die Taktik überarbeitet. „Wir werden ein etwas anderes System spielen als zuletzt.“ Statt mit einem Stürmer soll mit zwei Spitzen agiert werden. So viel lässt sich Dahech entlocken.

Und die Erwartungshaltung? Natürlich wollen sich die Grönegauer in der Meisterschaftsrunde wieder nach oben orientieren, auch wenn Dahech den Aufstieg nicht klar als Ziel formulieren möchte. „Im Mai sprechen wieder alle vom Aufstieg, aber die Grundlagen werden viel früher geschaffen“, betont der 56-Jährige. Zum Beispiel im Winter, wenn die Erste wegen des umfassenden Meller Fußballbetriebs im Training mit einem halben Platz auskommen muss. „Die Bedingungen sind nicht optimal. So kann man keine Taktik entwickeln“, moniert der Coach, der durchaus respektiert, dass Vereine wie der SCM auch eine soziale Funktion und einen breitensportlichen Anspruch haben, was eben zu vielen Teams führt.