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Konstruktive und zielgerichtete Arbeit Netzwerk Jugendhaus Buer blickt zurück und schaut voraus

Von PM. | 10.04.2017, 18:02 Uhr

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des „Netzwerkes Jugendhaus Buer“ im Bueraner Hof standen unter anderen die üblichen Regularien sowie die turnusgemäße Neuwahl des Vorstandes.

„Unser zentrales Anliegen bleibt neben dem Schwerpunkt Jugendwagon die enge soziale Netzwerkarbeit im Ort“, so die Vereinsvorsitzende Uschi Thöle-Ehlhardt. „Im Ganztagsbereich der Lindenschule bringen wir uns aktiv ein, bieten verschiedene AGs an und unterstützen bei der Koordination und finanziellen Abwicklung von Honorarkräften.“

Seit August 2016 gibt es das Projekt „Aktiv in die Gemeinschaft“ am Jugendwagon, das von dem Förderverein der Wirtschaftsjunioren „Die OsnaBRÜCKE“ finanziert wird. Das Projekt hat das Ziel, junge Menschen mit Fluchterfahrung aktiv auf ihrem Weg in die Gesellschaft zu begleiten. Dazu gehören das Angebot „Flüchtlingslotsen“, die punktuelle Begleitung in der Schule sowie in der Sprintklasse der BBS Melle, und die Vermittlung in Vereinsaktivitäten.

Die ordnungsgemäße Buchführung und sachgerechte Verwendung der zur Verfügung stehenden Finanzmittel konnten die beiden Kassenprüferinnen Elisabeth Hegmann und Birgit Eversmann bestätigen und somit die Entlastung des Vorstands beantragen, die einstimmig ausfiel.

Bei den Wahlen zum Vorstand gab es keine Überraschungen. Das bewährte Team stellt sich zur Wiederwahl und wurde einstimmig in ihren Aufgaben bestätigt: Ursula Thöle-Ehlhardt (1. Vors.itzende, Heike Schrader (2. Vorsitzende), Guido Krzeslak (Schriftführer), als Beisitzer Angelika Krzeslak, Dagmar Feller und Michael Suchy, sowie als Kassenprüfer Birgit Eversmann und Elisabeth Hegmann.

In ihrem Ausblick für das Jahr 2017 ging die Vorsitzende auf Projekte ein, die sich gerade in der Umsetzung befinden: das Buch zur Gastarbeitergeschichte „Nachgekommen“ wird zum Jahresende veröffentlicht, aktuell in Arbeit ist die Erstellung eines Bildbandes mit Jugendlichen „Buer – mein Ort, meine Geschichte, mein Leben“. Kleinprojekte werden durch die Förderung der Aktion Mensch umgesetzt.

„Leider gibt es bislang immer noch keine Lösung für unser seit Jahren größtes Anliegen, die perspektivische Absicherung der halben Stelle eines Sozialarbeiters am Jugendwagon zumindest für weitere fünf Jahre“, appelliert Thöle-Ehlhardt an einen konstruktiven Dialog mit der Verwaltung. „Da können wir nur hoffen, dass sich im Zuge der Diskussionen um die Neuausrichtung der offenen Jugendarbeit bei der Stadt und in der Politik etwas für uns in die positive Richtung bewegt.“

Ausdrücklich bedankte sich die Vereinsvorsitzende bei Annegret Tepe, die einen großen Teil der Geschäftsführung und finanziellen Abwicklung der Projekte im Verein übernommen hat. „Wir haben hier im Verein wirklich ein unglaubliches tolles Team“, betont Heike Schrader als 2. Vorsitzende. „Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Führungsdamen ist gekennzeichnet durch eine hohe Kompetenz, großes Engagement, durch starkes Vertrauen und eine konstruktive, fachlich exzellente Zusammenarbeit. Das kommt nicht nur dem Verein, sondern dem gesamten Sozialraum Buer zugute“