Hier schreibt der Kandidat Das möchte Oliver Volkmer für Melle erreichen

Von Oliver Volkmer | 30.11.2021, 12:35 Uhr

Wir haben die Bürgermeister-Kandidaten in Melle gebeten, ihre Inhalte selbst zu formulieren. Hier tut dies Oliver Volkmer, der als unabhängiger Kandidat antritt.

Die einzige Vorgabe der Redaktion bezog sich auf die Textlänge. Ansonsten konnten alle fünf Kandidaten den Text völlig frei gestalten und die Schwerpunkte selbst setzen.

Mein Name ist Oliver Volkmer, ich bin 50 Jahre jung. Geboren und aufgewachsen bin ich in Osnabrück, wo ich zur Schule ging, meine Ausbildung, den Zivildienst und ein Studium an der Fachhochschule absolviert habe.

Nachdem ich etwa zehn Jahre bei der Firma Osma Aufzüge gearbeitet habe, entschied ich mich 2007 für die Selbständigkeit. Bis heute bin ich im Bereich der Werbetechnik tätig. Melle ist seit 20 Jahren meine Wahlheimat, in der ich mich wegen der Landschaft, vor allem aber wegen der Menschen sehr wohlfühle.

Das möchte ich ich für Melle erreichen:

Verwaltung

In vielen Gesprächen mit Bürgern/Bürgerinnen und Unternehmern/Unternehmerinnen haben sich meine Gedanken der bürgernahen Realpolitik bestätigt:

Wir müssen die Stadtverwaltung bürgernäher organisieren und strukturieren. Zum Beispiel müssen die Öffnungszeiten und die Personalstärke wieder an die Anforderungen angepasst werden. Informationen im Internet sind transparenter und besser zu strukturieren. Bearbeitungszeiten bei Anträgen müssen erheblich verkürzt werden. Die digitalen (Freizeit-) Angebote aller Art sollten klar ersichtlich sein.

Hochwasser

Der Schutz vor Hochwasser und Überschwemmungen muss im gesamten Grönegau genau untersucht und mit den Bürgern abgestimmt werden. Geeignete Maßnahmen zum Schutz müssen umgehend eingeleitet werden. Es herrscht bei vielen Bürgern und Bürgerinnen die Sorge, dass weitere Bau- und Industriegebiete die Situation verschlimmern. Ich stehe für eine nachhaltige Gestaltung unserer Stadt, in der in Zukunft Umwelt und Artenschutz nicht hinter wirtschaftlichen Interessen stehen dürfen.

Infrastruktur

Die lokale Infrastruktur muss nach jahrelangem Investitionsstau auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dazu gehören sowohl Schulen und Sporteinrichtungen, Kitas, der Ausbau des schnellen Internets für alle Meller Bürger und Unternehmen aber auch Fahrradwege zu den Ortsteilen und so weiter.

Freizeit

Wir müssen mehr Freizeitangebote für unsere Kinder und Jugendlichen schaffen. Vor kurzem wurde der Wildpark geschlossen, an den Märchenwald denken noch viele Bürger gerne zurück. Es ist zu prüfen, ob diese oder ähnliche wieder reaktiviert beziehungsweise erstellt werden können. Wichtig ist mir dabei, dass unsere Bürger aktiv einbezogen werden und deren Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Wirtschaft

Der lokalen Wirtschaft muss dringend aus der aktuellen Krisensituation geholfen werden. Es sind nicht nur Preise und Lieferzeiten im Bausektor, die aktuell nicht mehr zu beherrschen sind, auch viele andere Produktbereiche wie Kommunikationsartikel oder technische Kunststoffe sind betroffen. Durch die Unterstützung bei dem Aufbau von nationalen Produktions- und Lieferketten sehe ich die Kommunen in der Pflicht zu helfen.

Umweltschutz

Nachhaltigkeit ist elementar hinsichtlich des Umwelt- und Naturschutzes. Ich würde gerne die Bürger der Stadt Melle bezüglich des Konsum- und Kaufverhaltens mit an die Hand nehmen, um bewusster und regionaler einzukaufen. Das stärkt nicht nur die lokale/regionale Landwirtschaft, sondern reduziert auch den Ausstoß von umweltbelastenden Schadstoffen.

Gerne möchte ich meine Erfahrungen aus den letzten 25 Jahren in der freien Wirtschaft den Meller Bürgern und Bürgerinnen zur Verfügung stellen und bewerbe mich hiermit um Ihre Stimme.

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