Ein Artikel der Redaktion

Klinikum Melle sammelt Hilfsaktion: Brillen für Afrika

Von pm, PM. | 30.06.2016, 08:09 Uhr

Brillen für Afrika: Nicht mehr benötigte Sehhilfenkönnen ab sofort an der Information des Christlichen Klinikums Melle abgegeben werden. Die Aktion ist soeben angelaufen.

pm Melle. Brillen für Afrika: Nicht mehr benötigte Sehhilfenkönnen ab sofort an der Information des Christlichen Klinikums Melle (CKM) der Niels-Stensen-Kliniken abgegeben werden. Die Aktion ist soeben angelaufen.

Michael Steinberg aus Ostercappeln koordiniert die Hilfsaktion des Deutschen Blindenhilfswerks: „In vielen Ländern Afrikas ist eine Brille ein Luxusgut“, sagt er, und fügt hinzu: „Der nächste Optiker ist oft hunderte von Kilometern entfernt, die Kosten sehr hoch.“ Deshalb springt das Deutsche Blindenhilfswerk ein und bringt Brillen direkt in die bedürftigen Gebiete. Sie stammen zu einem Großteil von Privatpersonen, die für sie keine Verwendung mehr haben. In Entwicklungsländern können sie Menschen helfen, wieder richtig zu sehen.

Die Sehhilfen werden auf ihre Beschaffenheit geprüft und dann zu den Bedürftigen transportiert. Vor Ort werden sie von Optikern ausgemessen und entweder direkt an den Brillenträger weitergegeben oder mit neuen Gläsern versehen.

Die Brillen werden meist nicht verschenkt, sondern für einen kleinen Preis abgegeben. Mit dem Gewinn werden Augentropfen und andere medizinische Produkte finanziert, die dann wiederum an Hilfsbedürftige mit Augenkrankheiten verteilt werden.