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In Planungsphase zwei Schul- und Turnhallensanierung Thema im Gesmolder Ortsrat

Von Michael Hengehold | 13.06.2016, 18:32 Uhr

Einer der Haupttagesordnungspunkte in der Sitzung des Ortsrates Gesmold waren die Sanierungsmaßnahmen an der Schule und Turnhalle. Außerdem wurden Zuschüsse vergeben.

Guido Kunze, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt, stellte die bisher ermittelten Untersuchungsergebnisse der Sanierungsmaßnahmen an Schule und Turnhalle mit einer Powerpointpräsentation vor. Derzeit befindet man sich das Projekt in der Planungsphase zwei, das heißt, es finden eine Bestandsaufnahme und ein Variantenvergleich der Maßnahmen statt.

Nach reger Diskussion wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass der Ortsrat bis zur übernächsten Ortsratssitzung am 25. Oktober die Vorlage eines konkreten Zeit- und Finanzierungsplanes für die Maßnahmen an der Schule Gesmold beantragt.

Für die neue Turnhalle ist vorgesehen, die vorhandene Dachrinne zu reparieren, um über den Winter zu kommen. Für eine Komplettsanierung ist eine Verlegung der Dachrinne nach außen nötig, die Kabelführung im Dachraum müsste geändert werden, die Statik muss noch überprüft werden. Auch hier ist derzeit ein Planungsbüro beauftragt. Gleichzeitig sind Fragen der Arbeitssicherheit und Brandschutzes zu klären.

Außerdem hat der Ortsrat wieder einig Mittel vergeben, sprich Zuschüsse. Für die Durchführung der Burstien in Dratum-Ausbergen, Wennigsen, Gesmold und Üdinghausen-Warringhof stehen jeweils 125 Euro zur Verfügung.

Die DPSG Gesmold (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) hat einen Antrag zu Bezuschussung für ihr 45-jähriges Bestehen gestellt. Die Pfadfinder setzen sich für Kinder und Jugendliche in Gesmold ein, betreuen die Kletterwand am Hartplatz, sammeln Tannenbäume, Altpapier und Altkleider für den guten Zweck und veranstalten jährlich das Zeltlager der Kirchengemeinde. Der Ortsrat votierte einstimmig für einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro.

Der Jugend-Förderkreis Gesmold hat einen Antrag auf Bezuschussung für eine Ersatzanschaffung von Spielgeräten auf dem Wiehenhorstgelände in Bad Essen vorgelegt. Eine Doppelschaukel sowie eine Einzelschaukel mit Kletterseil sollen angeschafft werden. Die Gesamtkosten inklusive Erdarbeiten belaufen sich auf 3900 Euro. Somit soll den jungen Gästen zukünftig wieder ein abwechslungsreiches Spielangebot geboten werden. Für die Anschaffung der Schaukeln gibt es aus Gesmold einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro, beschloss die Runde einstimmig.

Weiterhin würdigt der Ortsrat die Bereitschaft der Anwohner beziehungsweise der Pflegetruppe des SV Viktoria sowie der katholischen Kirchengemeinde, die Spielplätze und Anlagen zu pflegen. Auch das honorierten die Mitglieder mit Zuweisungen. Für den Spiel- und Bolzplatz Dratum-Ausbergen einschließlich der Boulebahn gibt es 150 Euro. Jeweils 100 Euro vergibt der Ortsrat für die Spielplätze „Kurze Kämpen, Akazienstraße, Rotdornweg, Oberdorf/Lohstraße, In den Drehen, Broxterheide und Schimm. Die Pflegetruppe des SV Viktoria erhält 500 Euro und die Kirchengemeinde für die Pflege der Grünanlagen im Femlindenbereich200 Euro. Alle Vertreter äußern großes Lob für die gute geleistet Arbeit der Ehrenamtlichen.

Helmut Schierbaum, Sprecher des Arbeitskreises Spiel- und Sportplätze bemängelte allerdings, dass die Spielplätze durch die Stadt öfter gemäht werden müssten, das Gras sei auf einigen Plätzen zu lang. Das verband Schierbaum freilich mit Dank an die Gemeindearbeiter, die Kleinigkeiten sofort erledigten.

Flurbereinigung: Nach Auskunft des Amtes für regionale Landesentwicklung gibt es noch keine Entscheidung des niedersächsischen Landwirtschaftsministers zum Flurbereinigungsverfahren Melle-Gesmold, teilte Ortsbürgermeister Michael Weßler mit. Es soll aber in dieser Woche in Hannover ein Treffen aller Ämter stattfinden, die mit dem Flurbereinigungsverfahren beauftragt sind.

Allendorfer Straße: Die Radweginitiative Allendorfer Str. hat einen Antrag gestellt, die Geschwindigkeitsbegrenzung von Drantum bis Borgloh durchgängig auf 70 km/h festzusetzen. Dem ist die Verkehrsschau der Landesstraßen nicht gefolgt und hat den Antrag abgelehnt.

Burstie: Die Burstie in Gesmold wurde wegen der frühen Sommerferien auf den 19. Juni, 17, Uhr verlegt.

Im Wieven: Die Fahrbahnränder der Straße „Im Wieven“ sind teilweise mit Rasengittersteinen befestigt. Die beauftragte Firma habe sich mit der Ausführung sehr viel Zeit gelassen, schilderte Michael Weßler. Die Strecke ist stark von Radfahrern befahren, die mit dem Zustand sehr unzufrieden sind. Das Tiefbauamt suche derzeit nach einer Lösung.

Asphaltmischwerk: Auf Nachfrage von Marlies Kellenbrink (CDU), wie der Sachstand beim Asphaltmischwerk ist und warum der Grünstreifen, der bis Ende 2015 dort angelegt werden sollte, noch nicht fertiggestellt ist, teilte Ortsbürgermeister Michael Weßler mit, dass die Angelegenheit Asphaltmischwerk gerichtlich noch nicht entschieden sei. Das Gerichtsverfahren habe aber nichts mit dem Ausgleich zu tun. Der Ortsrat drängt auf Umsetzung des Grüngürtels inklusive Grundstückskauf durch die Verwaltung und möchte einen Sachstandsbericht bis zur nächsten Ortsratssitzung am 17. August erhalten.

Duschen am Sportplatz: Harald Kruse (CDU) bat darum, die Duschen im Umkleidegebäude am Sportplatz zu sanieren. Sein Antrag wurde einstimmig angenommen. Der Wortlaut: Der Ortsrat erwartet die schnelle Sanierung der Duschangelegenheiten am Sportplatz Gesmold. Dabei muss auch eine Erneuerung in Erwägung gezogen werden.

Gewerbeschau: Marlies Kellenbrink teilte mit, dass der Arbeitskreis Dorfentwicklung sich Gedanken über eine Gewerbeschau für 2017 macht. Diese könnte im Rahmen der Fertigstellung der Straße Im Gewerbepark stattfinden.

Kirmes: In diesem Jahr kommt wieder das Riesenrad und als Neuheit unter anderem eine Geisterbahn.