Ein Artikel der Redaktion

Heiße Rhythmen und kühles Bier 1200 Gäste bei karibischer Nacht in Melle

Von Martina Ewert | 10.06.2018, 18:50 Uhr

Wenn aus der Reithalle auf dem Hof Upmeyer eine Tanzfläche wird und unter dem dekorativen, großen Schirm die Stimmung brodelt weiß jeder: Es ist wieder karibische Nacht in Suttorf.

Zum neunten Mal in Folge hatte die Landjugend auf dem weitläufigen Gelände der Pferdepension Upmeyer die karibische Nacht organisiert. Rund 1200 Gäste trafen sich zum Feiern zwischen Cocktailbar und Bierbude, Pizzastand und Burgerbrater bei super Stimmung und dem passenden warmen Wetter ein:

„Nach den Scheunenfeten musste mal etwas Neues her, und das Karibik-Thema kommt gut an“, betonte Laura Allerdissen. Die meisten Gäste waren zwischen 16 und 25 Jahre alt: „Aber Nachbarn, Eltern und ehemalige der Landjugend sind natürlich auch dabei“meinte Marek Vodegel.

„Wir hoffen, dass es ein guter Abend wird, das Wetter ist ja schon karibisch, einfach top“, waren sich Laura Allerdissen und Marek Vodegel, Vorstandsmitglieder der Landjugend, einig. Nach einer Woche Aufbau hatte sich das 30-köpfige Team der Aktiven eine gelungene Party und ein kühles Bier redlich verdient.

Bierkühlung streikte

Und genau daran – am kühlen Bier – drohte die Feier zu Beginn zu kranken. Die Kühlung des Bierwagens war zum Start der Veranstaltung in die Knie gegangen. Eine Meller Fachfirma sandte spontan einen Mitarbeiter, der als Retter des Abends gefeiert wurde. Alternativen boten der Klassiker Cola-Korn und natürlich die Cocktailbar mit fruchtigen Drinks mit und ohne Alkohol. Einmalige Momente und spontane, lustige Situationen in dieser zauberhaften Nacht hielt der Meller Fotograf Florian Wißmann als Erinnerung in Bildern für die Gäste fest.

Dass es eine perfekt organisierte Feier war, war schon bei der Anfahrt erlebbar, durchdachte Verkehrsleitung, gute Ausschilderung, ausreichend Parkmöglichkeiten. Die Sicherheit der Gäste stand neben dem Spaß im Fokus. So war der Heimweg für viele im Nachtbus mit dem Sonderfahrplan in Richtung Melle und in die Stadtteile einfach zu bewältigen. Dunkle Wolken sorgten gegen Mitternacht für einige sorgenvolle Blicke gen Himmel. Es regnete aber erst gegen sechs Uhr früh, als die meisten Feierfreudigen schon in den Betten lagen.