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Handballer erkämpfen Remis Grüppenbühren beeindruckt Eicken beim 28:28

26.10.2016, 19:03 Uhr

Die Handballherren der Eickener Spielvereinigung mussten sich mit dem 28:28 (12:16) gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg begnügen, weil die Gäste besonders in der ersten Hälfte mächtig beeindruckten.

pm Melle. Vor dem Spiel sahen sich die Eickener in der Favoritenrolle und gingen selbstbewusst, aber leider auch mit zu wenig Spannung in die Partie. Die robusten Gäste zeigten dagegen von Beginn an, wie gut sie sich auf die Eickener Spielweise eingestellt hatten: gute Lösungen gegen die 3:2:1-Deckung und hinten einen soliden Torwart mit der defensiven 6:0-Abwehr.

Über 5:1 und 7:3 in der 11. Spielminute setzte sich die HSG entsprechend ab. Selbst eine Auszeit brachte kaum Verbesserung ins Spiel der Gastgeber. Die Abschlüsse wurden häufig zu früh gesucht oder die Abwehr der Gäste schob die Räume geschickt zu.

Engagiertes Spiel

Bis zur Halbzeit blieb es mit dem 16:12 beim verdienten Vier-Tore-Vorsprung für Grüppenbühren. Eicken wusste genau, dass mit 95 Prozent Einsatz kein Spiel in der Landesliga gewonnen wird. Dementsprechend engagiert ging es zur Sache.

Besonders überzeugten jetzt Jonas Visse und der 17-jährige Nils Sundermann mit Übersicht und Geduld im Angriff. Durch ihre Tore und den Ausgleich zum 21:21 von Michael Brack in der 43. Spielminute kochte die Halle in Eicken.

Das Spiel wog jetzt hin und her, doch die Gastgeber blieben hellwach. Die konditionellen Probleme bei den Südoldenburgern brachte jetzt den ESV in Führung. Beim 26:24 in der 49. Minute schien sich eine Wende anzubahnen, besonders auch, weil sich Jannis Erdmann im Tor enorm steigerte.

Doch die HSG-Routiniers bewiesen besonders im Überzahlspiel kühlen Kopf. Acht torlose Minuten brachten Eicken wieder ins Hintertreffen. Michael und Albert Brack schafften jeweils noch den Ausgleich und in den letzten zweieinhalb Minuten brachte kein Team mehr einen Ball im Gehäuse unter.

 Eicken: Jannis Erdmann (10 gehalten), Simon Drosselmeier, Mario Hagemann, Nils Sundermann (3), Michael Brack (6), Philipp Bolte (3), Albert Brack (7), Resul Azattemür (2), Artur Brack (3/2), Christian Wetzstein, Jonas Visse (4), Patrick Ernst.