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Grönegau-Museum fit für Zukunft machen Heimatverein Melle arbeitet an neuem Ausstellungskonzept

14.02.2017, 02:10 Uhr

Der Heimatverein Melle möchte das Grönegau-Museum fit für die Zukunft machen. „Wir arbeiten derzeit an einem neuen Präsentations- und Ausstellungskonzept, um die weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus bekannte Einrichtung für Besucher aller Altersstufen attraktiver zu gestalten“, stellte der Vorsitzende Uwe Plaß während der Jahreshauptversammlung in der Alten Posthalterei fest.

Ein besonderes Augenmerk gelte dabei der Neuausrichtung des Museumskonzepte für Kinder rund Jugendliche sowie für junge Familien.

Kunsthandwerkermarkt

„Das Museum mit dem Kotten, dem Speicher, dem Backhaus und der Wagenremise zog auch im Jahr 2016 zahlreiche Besucher in seinen Bann“, resümierte Plaß. Als absoluter Publikumsmagnet habe sich dabei der Kunsthandwerkermarkt „Herz & Hand“ erwiesen, der rund 5000 Menschen anlockte, berichtete der Redner. Er dankte in diesem Zusammenhang Vorstandsmitglied Lisa Mach und Birgit von Lindern, die die Veranstaltung mit sehr viel Liebe zum Detail organisiert hatten.

„Auch in diesem Jahr wird das Museum ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein“, kündigte Plaß an. Um die Einrichtung noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, seien dort mehrere Einzelveranstaltungen und die Fortsetzung des Kunsthandwerkermarktes geplant.

In seiner Rückschau erinnerte Plaß auch an die Jahreshauptversammlung 2016, in der Hartmut Wippermann in Würdigung seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt worden war. „Ich bin froh, dass wir bei diesem Anlass noch die Möglichkeit hatten, Hartmut für sein Wirken Dank zu sagen. Bereits im Juni mussten wir für immer von ihm Abschied nehmen“, so der Redner.

Haushaltsplan verabschiedet

Im Folgenden wies der Vorsitzende darauf hin, dass der Berichtszeitraum von zahlreichen Aktivitäten geprägt gewesen sei – von Vortragsabenden, die im monatlichen Turnus in der Alten Posthalterei stattfanden, über die Herausgabe der 30. Ausgabe des Grönenberger Heimatheftes zum Thema „De aule Rath“ bis hin zur Umsetzung des Grabsteins von Rolf Wandhoff, dem früheren Oberkreisdirekttor des Kreises Melle, auf den Historischen Friedhof.

Dass der Heimatverein Melle über eine solide finanzielle Basis verfügt, machte Schatzmeister Udo Oberschmidt in seinem Bericht deutlich. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Ebenfalls mit einem einmütigen Votum wurde der Haushaltsplan für das Jahr 2017 beschlossen.

Entdeckungsreise in vergangene Zeiten

Der Vorstand des Heimatvereins setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Uwe Plaß, 1. stellvertretender Vorsitzender: Heinz Garlich, 2. stellvertretender Vorsitzender: Stefan Pelz, Schatzmeister: Udo Oberschmidt; Beisitzer: Lieselotte Bermpohl, Lisa Mach, Harald Eberhardt, Franz Hippe und Günther Plaß. Verstärkt wird das Führungsgremium durch die beiden berufenen Kommunalvertreter. Es sind dieses der Erste Kreisrat des Landkreises Osnabrück, Stefan Muhle, und der Mediensprecher der Stadt, Jürgen Krämer. Des Weiteren gehört dem Vorstand Christian Hoffmeister als Vertreter des Heimatvereins Neuenkirchen an.

Im Anschluss an die Regularien präsentierte Uwe Plaß unter dem Leitgedanken „Der Grönegau in den 1960er-Jahren“ eine Vielzahl historischer Dias aus dem Stadtarchiv, die den Teilnehmern eine spannende Entdeckungsreise in vergangene Zeiten ermöglichten.