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Für Software Greyhound Innovationspreis für Unternehmen digital guru in Melle

Von PM. | 21.01.2016, 11:47 Uhr

Der Stadtververband Melle der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) hat das im Gewerbegebiet Gerden ansässige Unternehmen digital guru GmbH & Co. KG mit dem Innovationspreis 2015 ausgezeichnet.

Geschäftsführer Hildebrand Müller, Gründer und Gesellschafter des Unternehmens, hat mit seinem Team eine professionelle Informations- und Kundenkommunikationssoftware mit dem Namen Greyhound für mittelständische und große Unternehmen entwickelt, mit der sämtliche Kanäle der Kommunikation unter einer Oberfläche zusammenlaufen. Eine derartige Software hatte es bis dahin auf dem Markt nicht gegeben.

Infos schnell auffindbar

Greyhound soll dabei helfen, die Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern transparent zu gestalten. Durch das ausgeklügelte Regel- und Filtersystem seien Informationen schnell auffindbar, Zugriffsrechte könnten für jeden Mitarbeiter individuell definiert werden.

In seinem Grußwort betonte der Vorsitzende der MIT, Patrick Heyn, dass auch Melle über innovative Unternehmen verfüge, die allerdings „vor Ort“ nicht unbedingt ihrer Bedeutung entsprechend wahrgenommen würden. Dazu zähle sicher auch das Unternehmen digital guru mit seinem Basisbereich (Basecamp) in Melle. Die MIT als die politische Stimme der mittelständischen Unternehmen freue sich, mit dem jährlich zu vergebenen Innovationspreis ein relativ junges und erfolgreiches Unternehmen auszeichnen zu können.

Papierloses Büro

Geschäftsführer Hildebrand Müller erläuterte den anwesenden Mitgliedern der MIT, die vom Wirtschaftsförderer der Stadt Melle, Hartwig Grobe, begleitet wurden, ausführlich und überzeugend die Funktionsweise der entwickelten Software, nachdem er zuvor ebenso anschaulich über seinen beruflichen Werdegang berichtet hatte. Anfang 2001 wurde die Gesellschaft digital guru in Osnabrück gegründet, in der Folgezeit das Kernprodukt Greyhound entwickelt und am Markt platziert.

Hildebrand Müller ist seit 2002 geschäftsführender Gesellschafter. „Wer dezentral arbeiten will, muss über eine zentrale Software verfügen und alles in einem zentralen System zusammenfassen – sowie alle Kommunikationskanäle nutzen“ meinte Geschäftsführer Müller. In seinem Unternehmen gebe es übrigens seit 2005 das papierlose Büro, die geschätzte Einsparung an Verwaltungskosten durch die Digitalisierung betrage 80 Prozent. Auf die Sicherheit angesprochen, räumte Müller ein, dass mit der Digitalisierung auch Risiken verbunden seien. Zwar sei alles hoch verschlüsselt, die absolute Sicherheit sei leider nicht gegeben.

Zufriedene Kunden

Zum Abschluss seiner Präsentation verwies Hildebrand Müller auf zufriedene Kunden. „Wir haben alle Wünsche unserer Kunden, inzwischen rund 450, umsetzen können und damit gezeigt: Wir nehmen dich ernst!“ Und ein wenig untertreibend fügte er hinzu: „Wir betreiben keine große Werbung, wir sind ein kleiner underdog, den man unter der Hand weiterempfiehlt.“