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Für fast 240000 Euro Riemsloher Schule: Pausengänge werden saniert

Von PM. | 28.07.2014, 18:27 Uhr

„Grünes Licht“ für die Sanierung der Pausengänge an der Schule Riemsloh: Während seiner Sitzung im Stadthaus am Schürenkamp in Melle-Mitte hat der Verwaltungsausschuss der Stadt den Beschluss gefasst, die vorhandenen Pausengänge erneuern zu lassen.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf 237940,37 Euro. Der Hintergrund: Die Gebäude der Schule sind durch zwei sogenannte „Pausengänge“, die bisher in geschlossener Bauweise ausgeführt sind, miteinander verbunden.

Feuchtigkeitsschäden

Ausgelöst durch umfangreich festgestellte Feuchtigkeitsschäden an dem Bauwerk erfolgte im Herbst 2013 eine Begutachtung der Pausengänge. Dabei wurde festgestellt, dass die statische Tragfähigkeit der Konstruktion nicht mehr gegeben ist. Dieses wurde auch durch zusätzlich eingebundene Statiker bestätigt. Im Folgenden gelang es mit einfachen Ertüchtigungsmaßnahmen, die Decke der Pausengänge mit Platten und zusätzlichen Hölzern zu verstärken und vorübergehend standsicher zu machen.

Hierdurch konnte die Nutzung der Gänge während des Winters 2013/ 2014 aufrechterhalten bleiben. Eine weitere Winterperiode wird jedoch insbesondere durch die Statiker für nicht genehmigungsfähig erachtet.

Das Planungsbüro „die bauwerkstadt GmbH“ aus Werther wurde beauftragt, eine Entwurfsplanung und Kostenschätzung zur Erneuerung der beiden Pausengänge und zur Dachsanierung der benachbarten Toilettenanlage durchzuführen.

Diese Planung wurde mit dem Amt für Familie, Bildung und Sport sowie der Schulleitung besprochen und insbesondere wegen der zu hohen Kosten (ca. 440000,- Euro) verworfen. Im weiteren Verlauf wurden deshalb drei verschiedene Lösungsvarianten untersucht.

Einsparpotentiale

Der Verwaltungsausschuss beschloss am Dienstagabend die Variante, die auf der Grundlage der Entwurfsplanung durch den Planer „die bauwerkstatt GmbH“ basiert und verschiedene Einsparpotentiale zum ersten Entwurf berücksichtigt. Im Einzelnen handelt es sich um Ausbaureduzierungen, indem auf eine Dachbegrünung verzichtet wird, die Dachüberstände nicht so ausladend erstellt werden und auf eine Verglasung der Gänge verzichtet wird. Grundsätzlich ist hierdurch eine Aufwertung des Gebäudes verbunden.