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„Da ist noch alles offen“ Bundesliga-Profis bei Meller Fanclub zu Gast

Von Christina Wiesmann | 16.05.2016, 16:16 Uhr

Ein Jahr jung ist der Fanclub „Borussen Metropole Grönegau“. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kamen am Pfingstsonntag zwei Bundesligaprofis von Borussia Mönchengladbach zu Besuch in den Grönegau.

54 Mitglieder zählt der Fanclub aus dem Grönegau. „Wir sind für alle da“, betont der Vorsitzende Dirk Schorling und meint damit, dass eben jeder aus dem Grönegau im Fanclub herzlich willkommen ist. Bei einer Aktion des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach haben sich die Fans der „Fohlenelf“ um den Besuch der Spieler beworben. „Das hat überraschenderweise sofort geklappt“, freut sich der Vorsitzende, „dabei gibt es mehr als 1000 Fanclubs und die Spieler werden zu Fanclubbesuchen durch die gesamte Republik geschickt.“

Am Sonntag kamen dann die Bundesligaprofis Branimir Hrgota und Andreas Christensen nach Westerhausen. Im Vereinslokal der Borussen Metropole Grönegau (der Name wurde offensichtlich wegen der Abkürzung gewählt, BMG = Borussia Mönchengladbach), dem Gasthaus Hubertus, standen sie ihren Fans aus dem Grönegau rund eine Stunde Rede und Antwort. Werner Meyer, Pressesprecher des Fanclubs, fragte Branimir Hrgota: „Du verlässt nach vier Jahren die Borussia und wirst bei einem anderen Club einen Neuanfang starten. Der ganz große Durchbruch ist dir bei Borussia leider nicht gelungen, Du hast aber immerhin in 63 Spielen sieben Tore erzielt – alle unter dem Trainer Lucien Favre. Trauerst Du ein bisschen dieser Favre-Zeit nach?“ Hrgota schmunzelte und antwortete: „Ich habe vier sehr, sehr schöne Jahre gehabt.“ Und: „Es gibt viel mehr positive als negative Dinge, da würde sich jeder Spieler drüber freuen.“ Dazu, ob er der Bundesliga als Spieler erhalten bleibt oder ins Ausland geht, gab es von Branimir Hrgota keine genauen Angaben: „Da ist noch alles offen.“

Steile Karriere von Christensen

Über die steile Karriere von Andreas Christensen, der für zwei Jahre vom FC Chelsea ausgeliehen und bei den Borussen sofort zum Stammspieler wurde, freuten sich die Fans am Sonntag sichtlich. „Es ist immer wieder zu lesen, dass Jannik Vestergaard im nächsten Jahr in Gladbach spielen wird. Du kennst ihn bereits aus den Spielen in der dänischen Nationalmannschaft. Kann es für die Innenverteidigung von Vorteil sein, wenn man sich auch außerhalb des Spielfeldes gut versteht?“, fragte Werner Meyer den 20-jährigen Innenverteidiger. Der antwortete: „Ich würde mich sehr freuen, wenn er kommt. Wir kennen uns, das macht dann vieles einfacher.“

Heikel wurde es für die beiden Profis, als sie auf die weiblichen Fans angesprochen wurden. „Es gibt solche und solche“, verriet Branimir Hrgota. Im Großen und Ganzen sind sie aber „freundlich und Fotos und Autogramme sind natürlich immer kein Problem“.

Darüber, dass die beiden Profis aus Mönchengladbach einfach sympathisch sind, waren sich am Sonntag wohl alle Fans einig. Auch, wenn sie den weiblichen Fans nicht verrieten, ob sie denn nun eine Freundin haben oder nicht.