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Cujo zeigt sein Können Westhoyeler Hundefestival sehr erfolgreich

06.11.2013, 18:33 Uhr

Das erste Westhoyeler Hundefestival fand mit 75 Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern großen Zuspruch. Im Mittelpunkt standen Turniere im Treibball, Trickdogging und Dogdance sowie der berühmte Filmhund Coffey.

„Gerade die recht neue Hundesportart Treibball ist bei uns im Norden noch nicht so verbreitet, darum haben wir uns entschieden ein Kombi-Turnier zu veranstalten“, verrät Marleen Senne von der Hundeschule Senne-Dogs. „Wir“ sind neben Marleen Senne Anke und Irmtraut Glaeser.

Die Organisatorinnen wollten mit ihrem Event den Hundesport populärer machen. „Hätten wir nur Treibball angeboten, hätten wir sechs bis sieben Starter gehabt. Dafür lohnt es sich nicht, einen Richter zu besorgen“, erklärt Senne. So kamen 75 Teilnehmer aus ganz Deutschland, von denen viele doppelt starteten und ihre Fähigkeiten im Dogdance oder Tricksen unter Beweis stellten.

Die Mensch-Hunde Teams waren mit viel Engagement bei der Sache und hatten viel Spaß, der auch nicht zu kurz kommen sollte. So gab es auch Schnupper- und Funklassen für Neulinge. Auffällig war die Ruhe, die über dem Gelände des Mucki-Werkes lag, auf dem auch Senne-Dogs ihren Sitz hat.

Alle Hunde waren friedlich gestimmt, größere Reibereien gab es nicht. „Ich habe noch nie so viele Menschen auf einem Haufen gesehen, die ihre Hunde so unter Kontrolle haben“, meinte dann auch eine Besucherin.

Ein Höhepunkt des Tages waren die Auftritte der Hundetrainerin Nadine Krei mit ihren Australian Sheperds Cujo und Coffey. Mit Cujo zeigte sie eine weitere Sportart, Frisbee. Mit Begeisterung jagte Cujo hinter den Scheiben her, wirbelte durch den Sand und stand zum Schluss auf dem Rücken seines Frauchens.

Direkt anschließend zeigte Coffey sein Können. Er ist zurzeit wohl bekanntester Hund, denn er spielt die Hauptrolle in einem Kinderkrimi. Nadine Krei ließ sich zum Beispiel eine Flasche bringen, die sich unter mehreren Gegenständen befand. Dann packte Coffey alle wieder in den Korb und brachte sie zurück. Drei Kinder führten vor, wie gelehrig der Australian Shepherd ist. Auf ihre Kommandos hin stellte Coffey sich tot oder lief auf den Füßen eines Mädchen. Am Ende liefen sie alle durch die Halle, sozusagen als vier Freunde aus Westhoyel.

Keine große Pannen

„Rundum schön“, bilanzierte Marleen Senne am Ende des Festivals. Es habe keine großen Pannen gegeben und die Rückmeldungen der Teilnehmer und der Besucher seien durchweg positiv gewesen. Das Hundefestival soll nun regelmäßig stattfinden. Ob jährlich oder alle zwei Jahre ist noch offen. Auf jeden Fall wird Senne-Dogs weiter Turniere anbieten, dann aber in den Einzeldisziplinen und nicht in Kombination, was die Besonderheit des Festivals ist.