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Christine Hawighorst kam zum zehnjährigen Jubiläum Diese Bibliothek reizte die Staatssekretärin

Von Christoph Franken | 02.09.2011, 15:50 Uhr

„Zehn Jahre Bibliothek. Fährst du dahin?“ Ganz ehrlich bekannte gestern Staatssekretärin Christine Hawighorst ihre Zweifel, als der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-August Hoppenbrock sie vor Wochen zum kleinen Jubiläum der Meller Stadtbibliothek einlud. Die Chefin der Staatskanzlei machte sich schlau und sagte angesichts der zahlreichen Auszeichnungen für die Bibliothek wenig später gerne zu.

„Ihre Arbeit hier ist ein wegweisendes Vorbild für viele andere Bibliotheken“, sagte sie während der kleinen Jubiläumsfeier gestern Nachmittag in der Bibliothek. Gleichzeitig brach sie eine Lanze für Bücher und Zeitungen. „Beides sind wunderbare Medien, um in Ruhe zu genießen.“ Außerdem förderten sie die Lesekompetenz von Kindern. „Nur wer gut liest, kann am Alltag teilnehmen“, sagte die Staatssekretärin. Die Meller Bibliothek sei ein Ort der Begegnung und Weiterentwicklung geworden. Ausdrücklich dankte Christine Hawighorst unter langem Beifall der Gäste auch den 28 ehrenamtlichen Helfern.

Hoppenbrock und Bürgermeister André Berghegger hatten zuvor die Erfolgsgeschichte der Bibliothek mit 800000 Nutzern in den vergangenen zehn Jahren und zahlreichen Auszeichnungen hervorgehoben. „Hier herrscht immer eine gute Stimmung“, lobte Berghegger Bibliotheksleiterin Ulrike Koop und ihr gesamtes Team.

Hoppenbrock sprach von einem „einmaligen Modell in Niedersachsen“. Die Vorgängerbibliothek an zwei Standorten sei dagegen lediglich eine „Bücherverwahranstalt“ gewesen.

Ulrike Koop brachte danach den Jubiläumsgästen in einem bebilderten Streifzug die zehnjährige Geschichte ihrer Bibliothek näher.