Ein Artikel der Redaktion

Bei int. Hundemeisterschaft Der Meller Mike O`Connor startet für Irland

Von Christina Wiesmann | 17.06.2016, 13:34 Uhr

Am Mittwoch geht es für Mike O`Connor und seinen Deutschen Schäferhund „Conor von Petersborn“ los in Richtung Paderborn. Die beiden starten dort beim Wettbewerb der Weltunion der Schäferhundevereine. 18 Nationen nehmen teil.

Der Bruchmühlener Miko O`Connor startet dabei als gebürtiger Ire für Irland. „Die Universalmeisterschaften sind zum ersten Mal in Deutschland“, erzählt Mike O`Connor, „Schau und Leistung zählen bei diesem Wettbewerb zusammen.“ Deutsche Schäferhunde hält der Bruchmühlener seit vielen Jahren. Für die erbrachten Leistungen seiner Tiere hat er bereits zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Unter anderem hat O´Connor, der in der Ortsgruppe Spenge des Vereins für Deutsche Schäferhunde aktiv ist, im Jahr 2008 den Titel als Irischer Meister erlangt.

Sein Hund ist derJüngste

„Conor von Petersborn“ ist zwei Jahre und acht Monate alt. „Bei dem Wettbewerb wird er wahrscheinlich der jüngste Teilnehmer sein“, ist sich Mike O´Connor ziemlich sicher.

Den Nachwuchs von „John-Boy von der kalten Hardt“ und „Bakira vom Paker Schloss“ hat der Bruchmühlener von Züchterin Kathleen Ginzel bekommen. „Conor lernt von klein auf“, erzählt sein Besitzer weiter. „Ich staune immer wieder über die Bereitschaft, das Wesen und den Gehorsam. Das hat keine andere Hunderasse“, erklärt O´Connor, der seinen ersten Deutschen Schäferhund 1972 bekam.

Drei Disziplinen

Am Wochenende wird „Conor von Petersborn“ in drei verschiedenen Disziplinen starten: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst. Zusätzlich nimmt der Hund an der Schau teil. „Da muss er im Ring laufen und sich präsentieren. Und die Richter gucken ihn sich ganz genau an.“

Mit Augenkontakt

Trainiert haben der Hund und sein Besitzer viel. „Der Augenkontakt ist das Wichtigste von allem“, sagt Mike O`Connor über das Training. Im Garten zeigen die beiden einen kleinen Teil ihrer Trainingsarbeit. Conor sucht dabei stets den Augenkontakt zu seinem „Chef“, seinen roten Ball bekommt er dann als Belohnung nach erfolgreich erbrachter Leistung.

Wenn sie in Paderborn gut abschneiden, ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Meppen im Oktober möglich. „Ich denke, unsere Chancen sind gut“, sagt O`Connor.