Landesinstitut gibt grünes Licht Flucht 1937: Ein Film aus Melle für alle Schulen

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In Melle entstanden Filmsequenzen für „Flucht 1937“. Foto: Abigail-TeamIn Melle entstanden Filmsequenzen für „Flucht 1937“. Foto: Abigail-Team

Melle. Der Film „Flucht 1937 – Wer half Justus Nussbaum?“, der unter der Regie des Mellers Mark Mathew und seiner Tochter Abigail mit Hilfe zahlreicher Meller Laienschauspieler realisiert wurde, ist jetzt offiziell für den Unterricht an allen niedersächsischen Schulen zugelassen.

Damit setzt der Film über die Flucht einer jüdischen Familie aus Osnabrück in die Niederlande seine Erfolgsgeschichte fort. „Es gibt erfreuliche Neuigkeiten, mit denen wir dieses Jahr erfolgreich abschließen können“, erklärte Mark Mathew in einem Brief an alle Unterstützer.

Da Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) hatte demnach im November angefragt, ob ihm eine Lizenz- und Nutzungsbedingung für den Film für nicht kommerzielle Zwecke und für den edukativen Bereich überlassen werden könne. „Jetzt sind die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen und „Flucht 1937“, den das NLQ „außergewöhnlich und beeindruckend“ nennt, wird auf ihrem Medienserver Merlin allen niedersächsischen Schulen zugänglich gemacht“, freute sich Mathew.

„Wir dürfen stolz sein“

Damit sind kommunale Medienzentren sowie Einrichtungen der Jugendarbeit und Erwachsenenbildung nutzungsberechtigt. Das gilt auch für den Bereich der Lehreraus- und Fortbildung.

Mathew: Ich denke, wir dürfen stolz sein, weil doch „Flucht 1937“ jetzt quasi auch mit dem Prädikat „pädagogisch wertvoll“ ausgezeichnet ist, und obendrein vielen Menschen, vor allem jungen Menschen, zugänglich gemacht wird. Erwartet haben wir das, ehrlich gesagt, nicht. Umso mehr dürfen wir uns freuen.“


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