Schüler startklar für Berufswelt machen Wilhelm-Fredemann-Oberschule Neuenkirchen ausgezeichnet

Von Norbert Wiegand

Eine schematische Darstellung des Schulkonzeptes zur Berufsorientierung an der Oberschule Neuenkirchn zeigen Schulleiterin Sandra Apeler und Koordinatorin Ilka Windisch. Foto: Norbert WiegandEine schematische Darstellung des Schulkonzeptes zur Berufsorientierung an der Oberschule Neuenkirchn zeigen Schulleiterin Sandra Apeler und Koordinatorin Ilka Windisch. Foto: Norbert Wiegand

Neuenkirchen. Die Wilhelm-Fredemann-Oberschule Neuenkirchen ist für ihre Arbeit und ihre Projekte zur Berufsorientierung ausgezeichnet worden. „Damit wird der engagierte Einsatz unseres Kollegiums gewürdigt“, freut sich Schulleiterin Sandra Apeler.

Die Neuenkirchener gehören damit zu den sechs ausgewählten Schulen aus Stadt und Landkreis Osnabrück, die ihr Schulgebäude jetzt mit dem Gütesiegel „Startklar für den Beruf – Weser-Ems macht Schule“ schmücken dürfen. Die Urkunden überreichte Olaf Piepenbrock, Vorstandsvorsitzender des industriellen Arbeitgeberverbandes, in einer Feierstunde bei Kabelmetall in Osnabrück an drei Gymnasien und drei Oberschulen. (Weiterlesen: Oberschule Neuenkirchen präsentiert neue Räume)

Berufsorientierung stärken

Die Industrie- und Handelskammer, der Landkreis Osnabrück und die Landesschulbehörde haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet, die die Berufsorientierung in Schulen im Großraum Osnabrück stärken will. Die Schulen wurden eingeladen, ihre Konzepte, ihre Projekte und ihre Arbeit vorzustellen und einzureichen. Eine Jury aus Fachleuten hat jetzt sechs Schulen ausgewählt, die das Siegel tragen dürfen.

Juroren in der Schule

„Die Jury hat sich drei Stunden lang die Praxis in unserer Schule angeschaut“, berichtet Sandra Apeler. „Dabei sind den Juroren auch unsere wirksamen Kooperationen mit regionalen Unternehmen wie Huning-Maschinenbau, Hüpel-Garten- und Landschaftsbau, Lidl und Wilhelm-Niemann-Maschinenfabrik aufgefallen“, ergänzt sie. Außerdem sei den Juroren deutlich geworden, wie intensiv sich die Schule mit der Studien- und Berufsausrichtung jedes einzelnen Schülers beschäftige.

Praktika in Werkstätten

„Zu unseren regelmäßigen Angeboten gehören Praktika in Werkstätten unserer betrieblichen Kooperationspartner ebenso wie der Berufsorientierungsunterricht ab der achten Klasse“, erklärt Ilka Windisch, Bereichsleiterin Wirtschaft. „Alle Aktivitäten, die mit der Arbeitswelt zu tun haben, werden dokumentiert und in einer Mappe für spätere Bewerbungen gesammelt“, so die Koordinatorin für Berufsorientierung in der Fredemann-Oberschule. Sie weist auch auf die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern im Regionalnetzwerk hin, dazu gehört der Verein „Lesen – Schreiben – Rechnen“, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und die Maß-Arbeit beim Landkreis Osnabrück.

Imagegewinn

„Wir wollen unseren Schülern größere Chancen für ihre berufliche Zukunft eröffnen“, geht Sandra Apeler auf die wesentlichsten Zielsetzungen ein. „Und dabei sind wir bereit, uns jederzeit an transparenten Kriterien messen zu lassen“, ergänzt sie. Das Siegel gelte zunächst für drei Jahre und werde dann erneut überprüft. „Unser nachhaltiges berufsorientierendes Handeln mit strukturierter und verbindlicher Jahresplanung sorgt auch für einen Imagegewinn“, ist die Schulleiterin überzeugt. Die Schulleitung wolle dafür sorgen, dass jeder Schüler die Schule mit einem Plan A und einem Plan B verlässt. (Weiterlesen: Abschlussfeier 2017 an der Oberschule Neuenkirchen)