Bewohner in Sicherheit Wohnwagen in Melle abgebrannt

Von Christoph Franken


Oldendorf. Auf einem Privatgelände an der Betonstraße im Meller Stadtteil Oldendorf, auf dem seit Längerem eine gestrandete Zirkusfamilie wohnt, ist am Donnerstag am frühen Nachmittag ein Wohnwagen in Brand geraten.

Sein Bewohner sei vermutlich mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen, hieß es von Seiten er Polizei. Jedenfalls habe er Angaben gemacht, die darauf schließen lassen. Der Mann selbst wurde wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung vorsichtshalber mit einem Rettungswagen in das Klinikum gebracht.

Sachschaden gering

Im Löscheinsatz war die Feuerwehr Oldendorf mit zwei Fahrzeugen und 14 Feuerwehrmännern. Beim Eintreffen der Wehrleute stand der Wohnwagen allerdings bereits in hellen Flammen und war nicht mehr zu retten. „Die Familie hatte den Wohnwagen noch mit einem Trecker aus dem Kreis der anderen Wohnwagen gezogen, damit das Feuer nicht übergreifen konnte“, berichtete Ortsbrandmeister Stefan Dierker. „Die haben gut reagiert“, meinte er. Im Wohnwagen habe es noch zwei Mal geknallt, vermutlich weil kleine Spraydosen, beispielswiese Deos, explodierten.

Den Sachschaden bezifferte ein Polizeisprecher auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich.