Stimmungsvolles Chorkonzert Cheerful Voices zum Weihnachtskonzert in St. Petrus Gesmold

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Die Cheerful Voices, der Gospelchor der Kirchengemeinde Oldendorf, präsentierte sein Weihnachtskonzert in der St. Petruskirche in Gesmold. Foto: Conny RutschDie Cheerful Voices, der Gospelchor der Kirchengemeinde Oldendorf, präsentierte sein Weihnachtskonzert in der St. Petruskirche in Gesmold. Foto: Conny Rutsch

cru Gesmold. Es war wie immer und doch auch ganz anders, das große Weihnachtskonzert des Gospelchores Cheerful Voices aus Oldendorf, das wie jedes Jahr die St. Petruskirche in Gesmold füllte.

Wie immer begeisterte der Chor seine Fans mit seinem engagierten Auftritt. Besonders beeindruckte die Gäste die Ankündigung der einzelnen Stücke. So erzählte jeweils ein Chormitglied ein prägendes Erlebnis des vergangenen Jahres. Da wechselten sich fröhliche und lustige Ereignisse mit traurigen und berührenden Geschichten ab und leiteten dann das dazu passende Chorstück aus dem breit gefächerten Repertoire ein. Das reichte vom „Mambo“ von Herbert Grönemeyer gleich zu Beginn mit einem Augenzwinkern auf die Parkplatzsuche rund um die Kirche bis hin zu Weihnachtsklassikern wie dem a-capella gesungenen „Joy to the world“ von Händel oder „Christmas Lullaby“.

Ausgelassene Stimmung

Und die Cheerful Voices sind in der Lage, die unterschiedlichsten Stimmungen zu transportieren. Unterstützt von regenbogenfarbigem Licht im Kirchenraum legte der Chor seinen Fokus mit „Season of love“ auf die Liebe, die das Leben ausmacht. Den alten Klassiker der Carpenters, „Top of the word“, versahen die Sänger mit flackerndem Kerzenlicht aus ihren Handys, und mitgeschnippt werden durfte selbstverständlich auch.

Überhaupt sprang eine ausgelassene Stimmung ins Kirchenschiff über, als Chorleiterin Christina Hindersmann das Publikum zum rhythmischen Stampfen und Klatschen aufforderte.

Fröhliche Stücke

Wie gesagt, ob ruhig und nachdenklich stimmend oder mit schönen Choreografien ausgestattete fröhliche Stücke, die Cheerful Voices wissen seit Jahren, wie sie ihr Publikum fesseln können. Solistisch traten die Chorsängerinnen Tanja Blankenhagen und Imke Nordsiek eindrucksvoll hervor, Querflöte spielte Birgit Gerve, Percussion Martin König und am Klavier sorgte Oskar Ogrodnik für beste Begleitung.

Nach dem stimmungsvollen „Kumbayah“, Pflichtstück eines jeden Gospelchores, gab es selbstverständlich eine Zugabe. Und wie schon so oft, gruppierten sich die Sänger ganz zum Schluss ins Kirchenrund, um die Zuschauer mit dem auf Zulu gesungenen Vater unser „Baba wethu“ in den Adventsabend zu entlassen. Zur eigenen und der Freude des Publikums nahm das Singen zum Abschied im Vorraum der Kirche kaum ein Ende.


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