Mehrjähriges Projekt beendet Meller BBS-Schüler vollenden den neuen Freisitz


Melle/Buer. Ein mehrjähriges Projekt der Berufseinstiegsschule Bautechnik der Berufsbildenden Schulen in Melle ist vollendet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

pm/fr Buer . Der Jugendzeltplatz in Meesdorf, der sich in städtischer Trägerschaft befindet, erhielt dank des Engagements der Schüler einen Freisitz, für den die jungen Leute auch Tische und Bänke anfertigten.

Der Startschuss zu dem bisher größten und längste Projekt der Berufseinstiegsschule fiel im Schuljahr 2015/16 mit der Klasse BES 5, die unter Anleitung ihres Klassenlehrers Harald Vahle Fundamente betonierten, die Kantensteine setzten und Pflastersteine verlegten.

Im Folgeschuljahr 2016/17 übernahmen die Schüler der BES 2 die Projektarbeit. Für den Bau des Freisitzes stellten die Schüler die Fachwerkwände, sowie die Bretter zum Verkleiden der Wände her. Sparren und Dachlatten mussten zugeschnitten werden. Um alle Hölzer vor der Witterung zu schützen, wurden sie vor dem Zusammenbau mit Holzlasur gestrichen.

Zum, Ende des Schuljahres wurden die in der Schule vorgefertigten Teile dann auf dem Jugendzeltplatz in Meesdorf zusammengebaut und aufgestellt.

Im aktuellen Schuljahr 2017/18 führte inzwischen die BES 3 von Harald Vahle zunächst die noch ausstehenden Abschlussarbeiten am Freisitz aus. Danach fertigten die jungen Leute sechs Tische und zwölf Bänke für den Freisitz an und schlossen so das Projekt endgültig ab.

Besondere Erfahrung

Klassenlehrer und Fachpraxislehrer Bautechnik Harald Vahle ist von der besonderen Lernerfahrung, die Schüler der Berufseinstiegsschule in einem Projekt mit realen Arbeitsaufträgen und dem daraus resultierenden Praxisbezug machen können, überzeugt.

„Anders als im normalen Praxisunterrichtsalltag, in dem Arbeitsvorgänge geübt werden und zum Beispiel gemauerte Wände nach Fertigstellung wieder abgebaut werden müssen, erlebten die Schüler in diesem Projekt noch viel deutlicher, welche Befriedigung es geben kann, eine lange Folge von Arbeitsschritten zum Ende zu bringen“, erklärte er.

Außerdem sähen die jungen Leute nun auch ein fertiges Produkt, von dem viele Menschen noch lange profitieren werden“, freute er sich über das Ergebnis.

Es sei allerdings wichtig, für seine Schüler die richtigen Projekte zu finden. In der Praxis bedeute das Vorhaben, die die seine Schüler auch ohne größere Vorkenntnisse gut bewältigen könnten. Für diese jungen Menschen stelle langes Üben gleichzeitig eine große Geduldsübung dar.

Für ihn steht fest: „Ich will Schüler für das Handwerk begeistern und zeigen, wie viel Freude so ein Beruf machen kann.“