Von Popgesang bis Jazzgitarre Konzert und Party mit den Tuning Forks in Melle

Von David Wegmann

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Oldendorf. Die Wandfarbe bei Wente 2.0 war gerade erst getrocknet – da wurde im neu eröffneten Veranstaltungsraum in Westerhausen schon voll durchgestartet. Die „Tuning Forks“ hatten zum Chorkonzert geladen, und als Gast war die Band „Jaywalq“ dabei.

In den Abend starteten der Chor und die eigene Band um Uwe Uecker (Schlagzeug), Steve Kennedy (Gitarre), Andreas Sindt (Bass) und Holger Lumme (Piano) gemeinsam. Anschließend sang der von Silvi Wessler geleitete Chor einige Stücke a cappella.

Die „Hütte“ war randvoll, und das Publikum bekam Songs wie „Happy“ von Pharrell Williams und „Cello“ von Udo Lindenberg dargeboten. Aber längst nicht alle Lieder der Veranstaltung waren aus den Pop-Charts der letzten Jahre bekannt. Auch „Pinball Wizard“ von The Who und „September“ von Earth, Wind & Fire waren an diesem Abend zu hören.

Mit Verve und sichtbarer Freude am Singen nahm der gemischte Chor aus Melle das Publikum mit auf einen musikalischen Streifzug. Dabei bestach der Chor durch seine Vielseitigkeit. Es wurden Soloeinlagen geboten, und für einen Song der „Toten Hosen“ stellte sich ein Männerquartett in den Vordergrund.

Saal voller Leben

Als die Veranstaltung gerade so richtig Fahrt aufgenommen hatte, übernahm die Band „Jaywalq“ den zweiten Teil mit Stefan Bonhaus (Saxofon), Claus Leffler (Bass), Gerd Bohrenkämper (Gitarre, Gesang), Stefan Trippe (Schlagzeug) und Holger Lumme (Piano).

Im Englischen bedeutet „to jaywalk“ eine Straße verbotener Weise zu überqueren. Ähnlich unharmonisch erscheint auf den ersten Blick die Verbindung aus Pop-Chor und Jazzband. Doch diese Verbindung funktionierte reibungslos, und das Konzept aus Chor, Band und Party ging auf. „Jaywalqs“ Musik nahm die Stimmung im Saal auf und trug sie weiter. Mal fast melancholisch ruhig, ein anderes Mal voller Energie spielten die vier Bandmitglieder ihre Musik zwischen Jazz, Jazzrock und Soul.

Den dritten Teil des Konzerts gestalteten Chor und Band wieder gemeinsam. Am Ende war die Begeisterung der mehr als 300 Besucher so groß, dass der Chor eine spontane Zugabe zum Besten gab. Zum Glück war der Abend da noch nicht vorbei. Schnell wurde die Bestuhlung aus dem Saal geräumt und das Licht umgestellt. Hinter die Plattenteller stellte sich Stefan Trippe, der Schlagzeuger von Jaywalq, und ein ausgelassener Tanzabend begann. Bis in die späte Nacht blieb der Saal voller Leben. Ein gelungener Neustart für Wente 2.0 und ein Erlebnis für die Besucher.


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