Tipps für ein gelungenes Fest Hochzeitsmesse in Melle mit 19 Ausstellern

Von Martina Ewert


Melle. Bereits zum vierten Mal fand die Hochzeitsmesse in der Alten Stadthalle in Melle statt. Festliche Tische, traumhafte Blumendekorationen, ein gemütliches Pagodenzelt, swingende Sänger und spektakuläre Feuershows können zu einer Traumhochzeit beitragen, erfuhren die Besucher dort. 19 Aussteller präsentierten Bewährtes und Neues für die Planung einer gelungenen Hochzeitsfeier. Von A wie Anzug bis Z wie Zuckerbäcker gab es viel Interessantes zu entdecken.

Laut Dieter Groenewoud von Scream Events seien die Meller feierfreudiger. Die Osnabrücker seien in Sachen Art und Umfang der Hochzeit eher zurückhaltend, so der Hochzeitsplaner. Im Landkreis gehe der Trend wieder zu größeren Hochzeiten, die Budgets seien dort höher als in der Stadt.

Mindestens ein Jahr vorher planen

Als professioneller Hochzeitsplaner hat Groenewoud wertvolle Tipps im Gepäck. „Immer mehr Paare sind beruflich stark eingebunden. Einen soliden Partner für die Planung des schönsten Tages im Leben zu finden, ist wichtig“, meint er. Paare sollten sich zurücklehnen und den Tag genießen. Sein Tipp ist, mindestens ein Jahr vorher mit der Planung zu beginnen. Locations seien oft früh gebucht. 80 bis 95 Euro pro Gast müsse man beispielsweise für eine von einem Hochzeitsplaner übernommene Hochzeitsfeier kalkulieren. In dem Preis sei die Deko, Musik, Kleidung, das Brautfahrzeug, die Ringe, Speisen und Getränke, der Blumenschmuck, alles, was eine Basishochzeitsfeier braucht, enthalten.

„Wenn man es sich leisten kann, würden wir auf jeden Fall einen Hochzeitplaner beauftragen. Das ist eine Frage des Budgets“, meint ein Paar, das sich auf der Messe informierte.

Kinder brauchen besondere Aufmerksamkeit

Als Höhepunkte einer Hochzeitsparty können eine spektakuläre Feuershow oder ein Feuerwerk gebucht werden. Räumlichkeiten können romantisch ausgeleuchtet werden. Zur kurzweiligen Unterhaltung schlägt Groenewoud vor, kleine Shows eines Comedy-Kellners oder Zauberers in den Abendverlauf aufzunehmen. Gäste, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, sind seiner Meinung nach Kinder. Sind diese gut betreut und mit einem extra arrangierten Spieleprogramm beschäftigt, können Eltern den Abend genießen. „Der Heimweg ist auch ein Stichwort: Der Shuttleservice nach Hause sollte geplant werden“, rät der Hochzeitsexperte.

„Naked Cakes“ lieben nicht nur Amerikaner

Für Konditor Stefan Schöller ist der Trend im Sektor Hochzeitstorte „Naked Cake“. Wer auf reichlich Marzipan und Fondant verzichten kann und puren Genuss mag, sollte diese Torte wählen. „Geschmack ist das Wichtigste“, so Schöller. „Bilder sind geduldig, wunderschön sehen viele Torten aus, aber an den Geschmack erinnert man sich!“ Für eine vierstöckige Traumtorte müsse man schon etwa 300 Euro bezahlen. Übrigens ist der Transport eines solchen Kunstwerkes in der Verantwortung des Lieferanten. „Mir ist aber nur einmal die Dekotorte aus Styropor umgekippt, die war zu leicht“ schmunzelt er. Sonst wurden alle süßen Versuchungen unbeschadet ausgeliefert.

Hochzeitsrednerin gibt freien Zeremonien festlichen Rahmen

Freie Trauungen sind im Gegensatz zu kirchlichen nicht nur frei vom Ort, sondern auch frei in der Form. Eine standesamtliche Trauung geht voraus, die Zeremonie ist dann frei. Diese kann weltlich sein, spirituell oder auch christlich unter Einfügung entsprechender Rituale oder Gebete. „Ich führe die Regie und das Paar schreibt das Drehbuch“ fasst es Hochzeitsrednerin Doreen Werding aus Melle zusammen. Ein ausführliches Kennenlernen des Paares ist Voraussetzung, es darf lustig, locker, lebendig sein, meint Werding. Eine freie Trauung sei eine Alternative, die einen festlichen und würdigen Rahmen geben könne.So kann auch der Traum von einer festlichen Zeremonie auf einer Waldlichtung wahr werden.


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