Oktoberfestfliegen des MSV Modellflieger in Melle unter sich

Von Sigrid Sprengelmeyer

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Melle. Seit neun Jahren findet immer am ersten Oktoberwochenende, das mittlerweile traditionelle Oktoberfestfliegen des MSV, auf dem Modellflugplatz in Riemsloh statt.

„Es ist ein Fliegen unter Freunden. Sie kommen aus Deutschland und der Schweiz. Es ist kein Wettbewerb, sondern einfach nur die Freude an der Sache. Es kann kommen, wer will. Wir freuen uns immer über Gleichgesinnte“, so der Vorsitzende Torsten Ortmeyer.

Übernachtet wird in Wohnmobilen oder Wohnwagen. Gemütlich sah es aus am Modellflugplatz in Riemsloh. Eine riesige Feuerschale in der Mitte der Wohnwagenburg machte Lust auf gemütliche Abende nach einem flugschönen Tag. Um die Versorgung der Teilnehmer kümmerte sich Claudia Ortmeyer mit ihrer Crew.

Besorgte Blicke

Ein bisschen besorgt blickte Torsten Ortmeyer in den Himmel: „Noch haben wir Sonne, aber schon morgen soll es regnen. Wir sind gespannt.“

Es gingen Großsegler im Maßstab bis 1:2 und Spannweiten bis zu zehn Meter in die Luft, geschleppt von Motorschleppmaschinen im sogenannten F-Schlepp. Motorisiert sind sie mit Motoren bis zu 200 Kubikzentimetern Hubraum. Nach dem Abhängen in luftiger Höhe genießt der am Boden gebliebene Pilot den ausgiebigen, oft stundenlangen Thermikflug seines Seglers oder aber er steuert vom Boden aus atemberaubende Flugfiguren.

Fritz Eickhoff, der Schriftführer des MSV- Melle fliegt schon seit Jahrzehnten und wer einen Blick in seinen Segler wirft und den Piloten darin entdeckt, wird eine verblüffende Ähnlichkeit mit Fritz Eickhoff feststellen. Ralf Paehl aus Melle ist der Künstler und Vater dieser Ebenbildpiloten.


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