Achtmal ein „vorzüglich“ Teckelklub Melle veranstaltet Herbstzuchtschau

Von Sigrid Sprengelmeyer

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Bester Langhaarteckel und gleichzeitig Tagessieger in Neuenkirchen: Lasse von Morija, Besitzer: Raphael Pott. Foto: Sigrid SprengelmeyerBester Langhaarteckel und gleichzeitig Tagessieger in Neuenkirchen: Lasse von Morija, Besitzer: Raphael Pott. Foto: Sigrid Sprengelmeyer

Melle. Im Dorfgemeinschaftshaus tummelten sich am Sonntagnachmittag 19 kleine Vierbeiner mit ihren Frauchen und Herrchen.

Der Teckelklub Melle-Grönegau war Veranstalter der Herbstzuchtschau. Dran konnten sich alle Teckelbesitzer des Deutschen Teckelklubs mit ihren Tieren beteiligen. Einzige Voraussetzung war, dass die Vierbeiner mindestens sechs Monate alt sein und die Ahnentafel mitbringen mussten. Auch für die Kleinsten hieß es schon „The show must go on“. Vergnüglich sprangen die Welpen an der Leine ihrer Besitzer durch den Schauring. Nicht verstehend, warum dieses herrliche Spiel nicht auch ohne Leine möglich sein kann. Formwertrichterin Gaby Syz schaute sich jeden Welpen genau an setzte ihn auf den Tisch und schaute nach Gebiss, Fell und Rute. Während die Teckel der fortgeschrittenen Klassen sich königlich benahmen, warf der eine oder andere Welpe sich freudig auf die Seite, um die Streicheleinheiten der Richterin zu genießen.

Gute Kondition

In Neuenkirchen waren sowohl Lang- Rauh- und Kurzhaarvariationen anzutreffen. Auch die kleinste Ausgabe der Vierbeiner, der Kaninchenteckel war an diesem Sonntag vertreten. Bei Jägern erfreut sich gerade dieser kleine Teckel großer Beliebtheit. Die jagdliche Herkunft des Teckels hat ihm eine gute Kondition und Bewegungsfreudigkeit mitgegeben, sodass ihre Besitzer sich in ihren Aktivitäten mit den Tieren keine Beschränkungen auferlegen müssen.

In den fortgschritteneren Klassen bis hin zur Klasse der Veteranen wurde unnachgiebig gerichtet. Eine fehlerfreie Rute und ein vollständiges Scherengebiss gehören zusätzlich zur Haltung des Tieres und makellosen Gangarten sowie korrekten Winkelungen der Vor- und Hinterhand zu den Richtkriterien. Findet sich ein Makel, wird der Hund disqualifiziert und eine Zuchtzulassung nicht gewährt. Vera Bröcker ist Vorsitzende des Teckelklub Melle- Grönegau und sagte: „Die Anforderungen des Deutschen Teckelklub (DTK) an die Zuchttiere ist meines Erachtens an die wohl strengsten Zucht- und Eintragungsbestimmungen geknüpft“. Gaby Syz beurteilte insgesamt 19 Teckel in den unterschiedlichen Haararten und Größen. Acht von ihnen erhielten den Formwert „vorzüglich“.

Als weiterer Programmpunkt fand das Juniorhandling statt, ein Wettbewerb, bei dem Kinder und Jugendliche das Führen und den Umgang mit den Hunden zeigten. Diesen Wettbewerb hat die 13-jährige Alina Stax mit ihrem Rauhaarteckel Tim vom Beverkotten für sich entschieden.


Die Gewinner:

Gewinnerin im Juniorhandling: Alina Stax mit Rauhaarteckel Tim vom Beverkotten; Bester Veteran: Langhaarteckel Reimann’s Enrico, Beistzerin: Judith Korthemme. Bester Jüngstenhund: Kiss Me vom Nöllenberg, Besitzer: Matthias Hoffmann; Bester Jugendhund: Kurzhaarteckel Achtern Diek’s Hannah Montana, Besitzerin: Yvonne Kraft. Bester Kurzhaarteckel: Darian vom Nöllenberg, Besitzerin: Jule Bockholt. Bester Rauhhaarteckel: Igor vom Beberstein, Besitzerin: Jutta Pesche. Bester Langhhaarteckel und Tagessieger: Lasse von Morija, Besitzer: Raphael Pott.

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