In Melle unter Arkaden wohnen und arbeiten Leuchtturmprojekt Bahnhofstraße

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Melle. Dieses Projekt könnte eine Strahlkraft auf die weitere Stadtentwicklung haben: Auf dem Eckgrundstück Bahnhofstraße/Buersche Straße wird ein vierstöckiges Gebäude entstehen. Damit wird in Melle eine markante Baulücke geschlossen.

Die Wohnungsbau Grönegau (WBG) hatte das Grundstück vor zwei Jahren erworben. Deren Geschäftsführer Dirk Hensiek stellte jetzt im Beisein von Architektin Carolin Lauhoff, den Bauunternehmern Frank Brockmeyer und Stephan Trompeter sowie Rainer Kellermann vom Immobilienzentrum der Kreissparkasse die ehrgeizigen Pläne vor.

„Ein Volltreffer“

Für die WBG seien die exponierte Lage und die Entwicklung im benachbarten Sanierungsgebiet „Neue Mitte Nord“ Anlass gewesen, für diesen Bereich städtebauliche Konzepte zu entwickeln, resümierte Dirk Hensiek: „Es gibt Interesse für diese Lage“, stellte er fest, nachdem über das Meller Kreisblatt zunächst die Bevölkerung aufgerufen war, Ideen zu entwickeln: „Das war eine spannende Zeit,“ äußerte sich Hensiek, nachdem die Vorschläge eine Bandbreite von der Gestaltung als Parkplatz bis hin zu einer Hundertwasserarchitektur erreicht hatten.

In der Folge knüpfte die WBG Kontakt zum Architekturbüro Lauhoff aus Melle, das als ersten Entwurf die Idee der „Meller Arkaden“ präsentierte: „Das war ein Volltreffer“, lobte Dirk Hensiek die Pläne, die inzwischen konkretisiert wurden.

Demnach entsteht auf der Freifläche ein vierstöckiges Gebäude, das in erster Linie gewerblich genutzt werden soll. Hier könnten sich zum Beispiel Büros oder Praxen ansiedeln, im Erdgeschoss wären aber auch Gastronomie, Bäcker, Friseur oder andere Dienstleistungsbetriebe denkbar.

Die Vermarktung übernimmt die Kreissparkasse: „Wir können auf die Wünsche der Kunden eingehen, die Pläne sind flexibel, das macht das Projekt spannend“, erklärte Rainer Kellermann. Möglich ist demnach der Erwerb des ganzen Komplexes, auch ein Verkauf im Teileigentum kommt infrage. Die Gesamtfläche aller Einheiten beträgt 1400 qm. Die Aufteilung kann nach den individuellen Vorstellungen der Käufer in Größen von 80 bis 240 qm erfolgen. So könnten maximal neun Einheiten entstehen. Denkbar sind aber auch deutlich größere Einheiten bei einer Verschmelzung mehrerer Teilflächen.

Alternativ zu einer gewerblichen Nutzung könnten im obersten Geschoss zwei Wohnungen in Größen von 120 bis 140 qm entstehen: „Städtebaulich ansprechend, ich bin überzeugt, dass das Projekt Hand in Hand abgewickelt und in solider Qualität realisiert wird“, untermauerte Rainer Kellermann mit Blick auf die Bauunternehmer Frank Brockmeyer und Stephan Trompeter, die das Bauprojekt realisieren.

„Es ist ein Leuchtturmprojekt - ein Projekt von Mellern für Melle“, schwärmte Dirk Hensiek, sichtlich angetan von den Plänen von Architektin Carolin Lauhoff: „Wir freuen uns, dass dieser städtebaulich prägnante Bereich aufgewertet und weiter entwickelt wird: „Melle hat viel zu bieten, und dieses neue, moderne Gebäude wird ein ansprechendes Entrée bilden.“

Einen Blickpunkt dürfte zudem der Vorplatz darstellen, der mit seiner Aufenthaltsqualität die Attraktivität des Areals noch steigern dürfte. Baubeginn ist im kommenden Sommer, und Ende 2019 sind die „Meller Arkaden“ bezugsfertig, kündigte Frank Brockmeyer an.


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