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Tödliche Abkürzung nach Kirmes 16-Jähriger auf Autobahn 30 bei Gesmold überfahren

Von Constantin Binder

Tödliche Abkürzung: Ein 16-Jähriger wurde auf der Autobahn 30 frontal von einem Auto erfasst. Foto: NWM-TVTödliche Abkürzung: Ein 16-Jähriger wurde auf der Autobahn 30 frontal von einem Auto erfasst. Foto: NWM-TV

Melle. Ein 16-Jähriger aus Bissendorf ist in der Nacht zum Sonntag auf der Autobahn 30 bei Melle-Gesmold ums Leben gekommen. Der Jugendliche wollte nach einem Kirmesbesuch eine Abkürzung nach Hause nehmen und wurde dabei frontal von einem Auto erfasst.

Nach Angaben der Autobahnpolizei Bramsche ging der 16-Jährige gegen ein Uhr nachts alleine von der Gesmolder Kirmes nach Hause. Hierfür wollte er offenbar eine Abkürzung über die Autobahn nehmen. Auf der Überholspur der Fahrbahn in Richtung Osnabrück wurde der dunkel gekleidete Jugendliche demnach frontal von einem Auto erfasst und von einem weiteren Fahrzeug überrollt. Nach Angaben der Polizei war der 16-Jährige auf der Stelle tot.

Fahrer unter Schock

Die Autofahrer erlitten Schocks und wurden von einem Notfallseelsorger betreut. Neben der Polizei waren die Feuerwehren aus Gesmold und Bissendorf mit insgesamt 30 Kameraden vor Ort, die unter anderem die Unfallstelle ausleuchteten. Etwa 100 Meter von der Unfallstelle entfernt befindet sich eine Brücke, die der Jugendliche hätte nutzen können.

Die Autobahn war vorübergehend in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die Sperrung in Richtung Bad Oeynhausen wurde gegen 2:10 Uhr aufgehoben, die Fahrbahn in Richtung Osnabrück erst um 4:15 Uhr freigegeben.

Noch am Sonntag war der Unfall Gesprächsthema auf der Kirmes. Schausteller und Besucher äußerten ihre Betroffenheit.