Tiger brauchen einen Weckruf Handball: HSG Melle gewinnt gegen Haselünne 29:20

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Geburtstagskind Jannik Lampen (am Ball) führte die HSG zum Sieg. Foto: HSGGeburtstagskind Jannik Lampen (am Ball) führte die HSG zum Sieg. Foto: HSG

Melle. Die Landesklassen-Handballer der HSG Grönegau-Melle haben am Sonntag das erste Heimspiel der Saison gegen die HSG Haselünne/Herzlake mit 29:20 gewonnen. So konnten die Tiger die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite verbuchen.

Ihnen fehlten Bjorn Spence, Jan Möllers und Mattis Krystosek urlaubsbedingt. Dafür sprangen Pascal Birke aus der Zweiten und Torben Bode aus der A-Jugend ein, die ihre Sache gut machten.

Das Spiel begann ausgeglichen. Jede Führung der Emsländer wurde von den Hausherren wieder egalisiert. Mitte der ersten Halbzeit konnten die Tiger dann die Führung übernehmen. Ein Grund dafür war die gute Deckungsarbeit.

Wenn doch einmal ein Wurf aufs eigene Tor kam, dann konnte dieser oftmals vom Torhüter entschärft werden. Auch im Angriff konnten die Spieler um Kapitän Nico Lindenthal immer wieder mit gelungenen Kombinationen gefallen und diese zum Torabschluss bringen – zumindest, wenn das Team auf Zehn-Sekunden-Angriffe mit überhastetem Abschluss verzichtete. Doch immer wieder agierten die Tiger zu ungeduldig, das verhinderte eine deutlichere Führung als das 12:10 zur Pause.

In der Kabine ermahnte Trainer Frank Lührmann seine Grönegauer, dieses Manko fortan abzustellen. Doch sein Ansinnen fand offensichtlich kein Gehör, denn die körperlich robusten Emsländer konnten nach Wiederanpfiff den Spielstand innerhalb von gut zwei Minuten egalisieren. Dieses war wiederum der Weckruf für die Hausherren, die sich daraufhin durch vier Tore in Serie erstmals ein wenig absetzen konnten. Nachdem diese Führung in den folgenden Minuten gehalten werden konnte, gelang es den Tigern, sich gut zehn Minuten vor dem Ende weiter abzusetzen.

Durch die gute HSG-Deckungsarbeit und nachlassende eigene Kräfte gelang es den Gästen nicht mehr, dem Meller Tor übermäßig gefährlich zu werden. Stattdessen konnten die Hausherren nun ihre Angriffsaktionen in der ersten und zweiten Welle abschließen.

HSG: Carsten Placke, Florian Kienker (beide im Tor), Matheo Raude (3 Tore), Lukas Vahle (6), Sascha Osthues (2), Thomas Allerdissen (2), Leon Bartels (5), Jannik Lampen (3), Nico Lindenthal (3), Lukas Möllersmann (4), Torben Bode, Pascal Birke (1), Rene Trinogga


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN