4256 Bürger haben gewählt Meller zeigen reges Interesse an der Briefwahl

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Zwei Wochen vor der Bundestagswahl haben bereits 4256 Wähler aus Melle per Briefwahl abgestimmt. Foto: dpaZwei Wochen vor der Bundestagswahl haben bereits 4256 Wähler aus Melle per Briefwahl abgestimmt. Foto: dpa

Melle. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl zeichnet sich in Melle eine rege Beteiligung an der Briefwahl ab. Schon mehr als 4000 Bürger haben ihre Kreuzchen schon gemacht.

„Am Freitagmittag um 12.30 Uhr waren es exakt 4256 Wähler, die im Wahlbüro im Stadthaus oder in den Bürgerbüros in den einzelnen Stadtteilen ihre Briefwahlunterlagen angefordert hatten“, teilte Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion mit: „Wir appellieren an alle, die am Wahltag verhindert sind, von der Briefwahl Gebrauch zu machen. Denn wer wählen geht, entscheidet mit, wie es weiter gehen soll in unserem Land“, untermauerte der Stadtsprecher.

310 Wahlhelfer

Er wies darauf hin, dass die Bürger nicht nur die Wahlunterlagen beantragen und abholen können, sondern sie können dort auch gleich ihre Stimme abgeben.

Am 24. September sind im Grönegau exakt 35.438 Bürger wahlberechtigt, darunter 2041 Jungwähler im Alter von 18 bis 21 Jahren, die erstmals ihre Stimme abgeben dürfen. Die Wahlbenachrichtigungen sind bereits verschickt worden.

Bei den Vorbereitungen der Wahl und am Wahltag selbst überlässt die Stadt nichts dem Zufall: „Das Hauptamt hat für die Bundestagswahl einen umfassenden Dienstplan erstellt, in dem die Zuständigkeiten und Aufgaben klar definiert sind“, erläuterte der Stadtsprecher. So sind am Wahltag neben den rund 310 Wahlhelfern in den 38 Wahllokalen auch etwa 60 Mitarbeiter der Verwaltung im Einsatz, beispielsweise im Bürgeramt, in den Annahmestellen für die Wahlunterlagen, im Infobereich der Verwaltung und bei der Ergebnispräsentation im Sitzungssaal des Stadthauses: „Bei Bedarf sind außerdem 20 Mitarbeiter in Bereitschaft“, führt Jürgen Krämer aus.

Alle Wahlvorstände sind für die Bundestagswahl besetzt, und auch für die Landtagswahl am 15. Oktober sieht der Stadtsprecher keine Probleme, dass die Besetzung ebenfalls reibungslos über die Bühne gehen wird. Inzwischen haben bereits viele Wahlhelfer bei der Bundestagswahl ihre Zusage für eine weitere Tätigkeit bei der Landtagswahl gegeben: „Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir insgesamt 310 Personen angeschrieben, um sie für das Ehrenamt auf Zeit zu gewinnen“, erklärte Krämer. Zurzeit wartet die Verwaltung den Rücklauf ab.

„Im Vergleich zur Kommunalwahl kommt es sowohl bei der Bundestagswahl als auch bei der Landtagswahl innerhalb der Stadtverwaltung zu einer gewissen Entlastung, da die Ergebnisse der Briefwahl zentral vom Landkreis Osnabrück ermittelt werden“, führte Jürgen Krämer aus.

Übrigens: Das Wahllokal mit den meisten Wahlberechtigten ist das Feuerwehrhaus Bakum mit 1271 Wahlberechtigten und das mit den wenigsten ist das Dorfgemeinschaftshaus Oberholsten, wo 430 Wähler ihre Stimme abgeben können.


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