Karl Schäffer in Kirgisistan Meller hat knapp 9000 Kilometer hinter sich


cru Melle. Sie fahren seit Wochen Richtung Osten. Mit Geländewagen sind Karl Schäffer aus Melle und sieben weitere Abenteurer auf dem Weg, den schon Marco Polo gereist ist. Über Polen, Litauen und Lettland sind sie inzwischen in Osh, der zweitgrößten Stadt Kirgisistans angekommen und dann weiter unterwegs in das Basislager (etwa auf 3600 Meter Höhe) des 7000 Meter hohen Pik Lenin an der tadschikisch-kirgisischen Grenze.

In dreieinhalb Wochen legten die Reisenden 8500 Kilometer Strecke zurück. „Wir haben unglaublich freundliche und aufgeschlossene Menschen, besonders in Kasachstan und Kirgisistan kennengelernt, die in wunderschönen Landschaften unter teils einfachen Bedingungen leben“, schreibt Karl Schäffer und schickt Fotos mit, die in eine völlig andere Welt entführen.

Ohne Zwischenfälle

Da ist der beinahe vollständig ausgetrocknete Aral-See in Kasachstan zu sehen, in dem Schiffswracks auf dem Trockenen verrosten und Almhirten, die mitten in der Natur Butter, Käse und Kefir herstellen.

Die Abenteurer sind bislang ohne Zwischenfälle gereist und können sogar anderen im wahrsten Sinne des Wortes aus der Patsche helfen, wie einem Offroad-Wohnmobil aus dem Schlamm des Aral-Sees.

Und die Schotterpisten ins Gebirge sehen so spektakulär aus, das dem Betrachter des Fotos nur vom Anschauen schon schwindlig wird.

Die Leser des Meller Kreisblatts dürfen sicher gespannt sein, wie die Weiterreise sich gestalten.