Täglich fünf Liter Wasser Mellerin freut sich über reiche Tomatenernte

Von Christina Wiesmann

Voller Früchte präsentiert sich die stattliche Tomatenpflanze auf der Terrasse in Melle-Mitte. Fotos: Christina WiesmannVoller Früchte präsentiert sich die stattliche Tomatenpflanze auf der Terrasse in Melle-Mitte. Fotos: Christina Wiesmann

Melle. Früchte, soweit das Auge reicht: Über eine besonders prächtige Tomaten-Ernte freut sich in diesem Sommer die Mellerin Elsbeth Hellmann.

In einem großen Topf wächst sie in einer geschützten Ecke der Terrasse: die Freiland-Tomate „Phantasia“. Elsbeth Hellmann hat sie im April in einem Meller Fachgeschäft in der Innenstadt für 2,50 Euro gekauft. Nun freut sie sich über eine fantastische Tomaten-Ernte.

„Ich habe bestimmt schon 40 Tomaten abgepflückt, die richtig schön rot waren“, erzählt Elsbeth Hellmann. Die Pflanze, die aktuell gut 1,20 Meter groß ist, trägt noch immer unzählige Früchte, die in dichten Trauben heranwachsen. Auch eine dicke und knollige Variante kann sie stolz präsentieren. Es scheint, als seien drei Früchte zu einer besonderen Komposition verwachsen.

Noch mindestens 60 Tomaten wird die Mellerin in diesem Sommer pflücken können, wie sie selbst vermutet.

Toller Geschmack

Wie es zu dem Erntesegen in diesem regnerischen Sommer kommt, kann sich Elsbeth Hellmann nicht erklären. „Ich habe die Pflanze nur einmal mit Hornmehl gedüngt. Und sie bekommt jeden Tag fünf Liter Wasser.“ Zudem habe sie die Triebe zwischendurch immer wieder abgeknipst. „Damit die Kraft in die Tomaten geht und nicht in die Blätter“, erklärt sie.

Auch geschmacklich seien die Tomaten eine Wucht. „Sie schmecken sehr gut, sind nicht gespritzt und damit bio.“ Elsbeth Hellmann isst die Tomaten gerne in Scheiben geschnitten, mit Pfeffer und Zwiebeln darauf oder als Salat: „Richtig lecker.“

Eine ganz normale Ernte verzeichnet sie hingegen bei den Flaschentomaten. Die wachsen ebenfalls in Töpfen auf der Terrasse der Mellerin in Süd-Ost-Ausrichtung.

Das kleine Herstellerschild der „Phantasia“-Tomate will Elsbeth Hellmann bis zur nächsten Saison gut aufbewahren. Dann weiß sie, nach welcher Art sie im Frühjahr im Fachgeschäft suchen muss. Auch wenn sie weiß, dass eine reiche Tomatenernte nicht in jedem Sommer gewährleistet sein kann. „Das, was in diesem Jahr passiert ist, ist schon ungewöhnlich.“