Drei Fragen an: Iris Höcker Weberhaus als touristischer Standort in Melle

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Foto: U. MeyerFoto: U. Meyer

Melle. Iris Höcker, die jahrelang das Weberhaus in Melle auch gastronomisch betrieben und dann an den Geschäftsmann Manfred Rokossa verkauft hat, äußert sich zur Neueröffnung.

Frau Höcker, was liegt Ihnen in diesem Zusammenhang besonders am Herzen?

Zu sagen, dass mir der Begriff „Dornröschenschlaf“ als Definition der Zeit vor dem Engagement von Manfred Rokossa nicht passt. Ich habe dort sechs Jahre lang erfolgreich Gastronomie betrieben. Daher bin ich über den Begriff „Dornröschenschlaf“ sehr verwundert.

Wie beurteilen Sie die jetzige Situation?

Natürlich bin ich sehr zufrieden, dass das Weberhaus ein Schmuckstück geworden ist. Mir war sehr daran gelegen, dass es einen Käufer bekommt, der die finanziellen Möglichkeiten hat und dort weiterhin Gastronomie betreibt. Ich hätte beispielsweise auch an einen Hundezüchter oder verschiedene Privatleute verkaufen können. Aber für mich war wichtig, dass das Weberhaus für Melle ein touristischer Standort bleibt. Das hat es angesichts seiner Historie und seiner Lage auch verdient.

Würden Sie dem neuen Pächter-Ehepaar spezielle Ratschläge geben wollen?

Nun, ich war zur Eröffnung nicht eingeladen. Aber natürlich wünsche ich den neuen Pächtern ein glückliches Händchen. Gleichzeitig hoffe ich, dass die Kommunikation bei Öffnungszeiten und Telefonnummern verbessert wird. Denn noch immer tauchen beim Googeln meine Kontaktdaten auf, und ich erhalte Anrufe mit Reservierungswünschen.


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