Auf dem Glände bei Wulbusch Oldtimerrallye in Melle mit 177 Fahrzeugen

Glänzendes Chrom: Beim Oldtimertreffen des AC Melle präsentieren sich am Sonntag fast 180 historische Fahrzeuge auf dem Gelände der Firma Wulbusch. Foto: AC MelleGlänzendes Chrom: Beim Oldtimertreffen des AC Melle präsentieren sich am Sonntag fast 180 historische Fahrzeuge auf dem Gelände der Firma Wulbusch. Foto: AC Melle

Melle. In ein Mekka für Oldtimerfans verwandelt sich an diesem Sonntag das Gelände von Mercedes-Wulbusch in Gesmold: Dort richtet der AC Melle sein Oldtimertreffen aus.

pm/awe Melle. Exakt 177 historische Fahrzeuge haben sich zu dem Event angemeldet, wobei die Palette vom Moped über die klassischen Automobilde bis zum Lkw reicht: „Der Andrang der Fahrzeughalter, ihre mobilen Schätze zu präsentieren und zu bewegen, war in diesem Jahr so groß, dass die Verantwortlichen des AC-Melle einen Nennungsstop einführen mussten, da so viele Anmeldungen vorlagen und der Veranstaltungsrahmen sonst nicht einzuhalten gewesen wäre“, betont AC-Pressesprecher Klaus Kaja.

Durchfahrt in Melle

Das Sammelnt der Teilnehmer mit ihren 177 Fahrzeugen erfolgt um 10 auf dem Hof der Firma Wulbusch. Von dort starten die Teilnehmer zu einer Orientierungsfahrt durch den Grönegau. Wer die alten Schätzchen und ihre Besitzer mitten in Melle bewundern möchte, hat dazu in der Zeit von 12.35 bis 14.50 Uhr Gelegenheit, wenn die Fahrzeuge durch die Plettenberger Straße fahren werden.

Auf dem Glände der Firma Wulbusch werden die Teilnehmer der Ausfahrt ab cirka 14 wieder zurück erwartet. Dann ergibt sich auch wieder für interessierte Zuschauer und technikbegeisterte Automobilfans die Möglichkeit des Rundgangs über das Gelände, um die teilnehmenden Schätze der automobilen Vergangenheit näher in Augenschein zu nehmen und mit den stolzen Besitzern den einen oder anderen gedanklichen Ausflug in vergangene Zeiten zu unternehmen oder einfach nur die Eindrücke wirken zu lassen.

Erinnerungen werden geweckt und so mancher Fan kehrt gedanklich in seine Jugendzeit zurück und verbindet das eine oder andere schöne Erlebnis mit den in Blech geformten Träumen seiner Jugend. Aber auch heute noch geht von diesen Zeitzeugen der automobilen Entwicklungsgeschichte eine Faszination der besonderen Art aus.

Aufpolierte Schätzchen

Sei es, weil sie sich mit ihrem zeitlosen Design von ihren neuzeitlichen Erben doch erheblich abgrenzen oder durch ihre im Vergleich zu heutigen Standarts einfacheren Technik. Man konnte noch selber Hand anlegen, man durfte noch Schrauben und Zündkerzen wechseln. Der Keilriemen konnte noch mal „eben so“ gewechselt werden und wer erinnert sich nicht an die langen Samstag- Nachmittage, wo das „Schätzchen“ liebevoll gepflegt und nebenbei im Radio der Bundesliga-Übertragung gelauscht wurde. Vergangene Zeiten, sicherlich, aber der AC-Melle hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese automobile Kultur zu pflegen und zu erhalten und den Fahrzeugen, zum großen Teil aus der Wirtschaftswunderzeit und zum Teil auch noch weit davor und ihren stolzen Besitzern und Besitzerinnen eine gebührende Bühne zu bieten. Denn wo sonst anders als auf der Straße fühlt sich Fahrzeug und Fahrer am wohlsten. Das nimmt der Meller Automobilclub dieses Jahr wieder, wie schon in der Vergangenheit auch, zum Anlass, die Zeitzeugen der Kulturgeschichte rund um die motorisierte Fortbewegung von Austin, Audi und Indian Scout bis Wartburg und Zündapp auch einem breiten Publikum auf dem Gelände der Firma Wulbusch und am Rand der Ausfahrtstrecke zu präsentieren.

Nähere Informationen zu der Veranstaltung und zu den einzelnen Durchfahrtspunkten der Orientierungsfahrt gibt es für Interessierte auf der Homepage des Veranstalters AC-Melle unter der Rubrik “Oldtimer“.


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