Es blökt im Nemdener Bruch Schäfer und Schafherde sind zurück in Melle


Melle. Sie sind zurück von der Winterweide und sorgen im Nemdener Bruch wieder für Aufsehen. Die Rückkehr des Schäfers mit Schafen und Hunden ist für viele Menschen aus Westerhausen ein Zeichen, dass der lange Winter nun vorbei ist.

Gemächlich trotten die Mutterschafe, geführt von Schäfer Josef Uhlen und zusammengehalten von hoch motivierten altdeutschen Schäferhunden, über die grünen Weiden mit dem kräftigen Gras.

Spaziergänger verweilen

Ihre im Januar geborenen Lämmer tollen ausgelassen über die Wiesen und blöken vorwurfsvoll nach ihren Müttern, wenn die Essenszeit naht. „Seit zwei Wochen bin ich wieder hier im Bruch. Trotz der blühenden Natur ist es in den letzten Tagen empfindlich kalt geworden, und die Vegetation stagniert“, berichtet Josef Uhlen. Die kalten Tage halten die Spaziergänger aber nicht davon ab, im Bruch zu verweilen und den hütenden Hunden bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Fotografen könnten angesichts dieser Kulisse eindrucksvolle Fotos schießen. Josef Uhlens Ankunft mit seinen Schafen im Nemdener Bruch ist im Frühjahr ein sicheres Zeichen für das Herannahen der wärmeren Jahreszeit. Im Herbst trägt er aber genauso zur Melancholie bei, wenn er das Bruch einsam und trüb hinterlässt, um zur Winterweide aufzubrechen und somit der kalten Jahreszeit Platz macht.


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