Planungen für Gesamt-Quartier Melos GmbH in Melle macht sich fit für die Zukunft


Während die einzigartige Show-Room-Landschaft des Melos Village auf dem riesigen Flachdach in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist, fallen die Bauarbeiten an der Oldendorfer Straße auf. Insbesondere die beiden alten Villen entwickeln sich zu wahren Schmuckstücken.

Melle. Strahlend weiß präsentiert sich bereits die Villa Oldendorfer Straße 17. In die neuen Büros ziehen zehn Chemiker und Ingenieure aus dem Bereich Entwicklung ein und in Kürze wird das historische Gebäude durch einen Gang mit dem Forschungs-und Entwicklungszentrum auf dem dahinter liegenden Gelände verbunden. Rund eine Million Euro hat allein dieser Umbau gekostet. „Die Kombination von alt und neu sinnvoll zu verbinden, ist den Architekten Spooren (Gütersloh) gut gelungen“, freute sich Melos-Geschäftsführer Jörg Siekmann.

Gleich nebenan in der heruntergekommenen Gründerzeitvilla Nr. 19 haben noch die Bauarbeiter das Sagen. „Future“ nennt sich das Projekt, das hier als eine Art Ideenschmiede und Denkfabrik verwirklicht werden soll. Licht- und Materialinstallationen aus modernsten Materialien in altem Mauerwerk: Siekmann ist sicher, dass die spektakuläre Inneneinrichtung die Sinne beflügelt.

Um ein drittes Gebäude geht es auf der anderen Seite des Firmenareals an der Bismarckstraße 24. In die „Villa Kruse“, einer Art-Deco-Villa , wohnen Studenten, die bei Melos ein Praktikum für ihren Bachelor absolvieren. „How are you“, begrüßte Siekmann während des Rundgangs einen jungen Mann aus Asien. Etwa zehn jungen Leute bewohnen das Boardinghouse. Das strahlt noch den Charme der früheren Unternehmer-Villa aus, aber natürlich sind Küche und Wohnräume bereits modernisiert.

Mit Golf-Green

Der Stolz ist dem Geschäftsführer anzumerken, wenn er auf das Herzstück, das Melos Village, auf dem Dach zu sprechen kommt. Hier zeigt sein Unternehmen, was mit Granulaten im Sport-und Freizeitbereich zu verwirklichen ist: Fußball- und Handballfelder finden sich unter anderem ebenso wie ein Kunstrasenplatz, ein Golf-Green, ein Spielplatz und eine Kletterwand samt Prallschutzboden.

Wer die Anlagen demnächst besichtigen oder benutzen darf, ist noch unklar. Siekmann sieht die Anlage in erster Line als Showroom für Kunden des Unternehmens, denkt aber auch an Führungen für Besuchergruppen. Über eine weitere Nutzung sei noch nicht entschieden.

Eines aber ist sicher: „Mit den gesamten Neustrukturierungen legen wir einen Grundstein für die weitere Entwicklung und machen uns so fitt für die Zukunft.“


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