Lieder aus den Bergen „Two for the Blue“ spielt Bluegrass in Melle

Das Duo „Two for the Blue“ mit Dagmar und Harald Voss. Am Freitag sind sie zu Gast in der „Insel der Künste“ und spielen Bluegrass Songs. Foto: VeranstalterDas Duo „Two for the Blue“ mit Dagmar und Harald Voss. Am Freitag sind sie zu Gast in der „Insel der Künste“ und spielen Bluegrass Songs. Foto: Veranstalter

Melle. Folk-Musik aus den Bergen von Kentucky und Tennesse erklingt am Freitag in der „Insel der Künste“: Dagmar und Harald Voss aus Riemsloh spielen ab 20 Uhr ihr Programm „Bluegrass Songs“.

Jimmy Martin, Hank Williams und nicht zuletzt Bill Monroe, der Vater der Bluegrass–Musik: Das sind die Vorbilder von Dagmar und Harald Voss. Mit 5-String-Banjo, Autoharp und zweistimmigem Gesang lassen sie deren Lieder in der „Insel der Künste“ in der Haferstraße erklingen.

Markante Melodien

Auch wenn die meisten Lieder nicht bekannt sind, hat der Zuhörer trotzdem immer das Gefühl, sie schon einmal irgendwo gehört zu haben. Das markant gespielte Banjo und die eingängigen Melodien sind typisch und prägen den unverwechselbaren Stil. Nicht zuletzt deshalb erfreut sich die „Bluegrass Musik“ auch in Europa einer stets wachsenden Fangemeinde.

Harald Voss hat bereits in seiner Jugend Songs von Pete Seeger, Woody Guthry und Doc Watson gesungen. Nach vielen Exkursen von der Popmusik bis hin zum Jazz kehrte er jedoch immer wieder zurück zur Folk-Musik. Vor einigen Jahren gründete er dann gemeinsam mit seiner Partnerin Dagmar das Duo „Two For The Blue“.

2014 nahmen sie einige der Songs im Studio auf. Es erschien die CD „Bluegrass Songs“. Nach ihrem Erfolgsstück „Krise mit Luise“, zeigen sich Dagmar und Harald Voss nun von einer ganz anderen Seite. Seit über 30 Jahren sind Dagmar und Harald Voss auf Tour mit Theater, Comedy, Puppentheater und Musik.

Rein akustisches Klangbild

Bluegrass ist eine der wichtigsten US-amerikanischen Volksmusikrichtungen und gehört zum breiten Genre der Country-Musik. Typischstes Merkmal ist das rein akustische Klangbild, das heutzutage aus Banjo, Fiddle, Mandoline, Gitarre, Dobro, Kontrabass und eventuell Gesang besteht.

Die Mandoline und Gitarre ersetzen dabei das Schlagzeug und erzeugen perkussive Chop-Schläge auf dem Offbeat. Die Harmonien im Gesang sind meistens eng in Terz- und Quint-Harmonien geführt. Dabei wird abwechselnd der Vers gesungen und das Soloinstrument gespielt. Spielt die Mandoline ein Solo, dann übernimmt die Fiddle oder das Banjo die Aufgabe der Chop-Schläge.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.


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