Sportverein als Ausrichter SuS Buer führt die feurige Regie

Von Petra Ropers

Einen kontrollierenden Blick warf Ernst-Heinrich Albersmann, Vorstandsmitglied der Fußball-Abteilung des SuS Buer, auf den Holzberg für das traditionelle Osterfeuer. Foto: Petra RopersEinen kontrollierenden Blick warf Ernst-Heinrich Albersmann, Vorstandsmitglied der Fußball-Abteilung des SuS Buer, auf den Holzberg für das traditionelle Osterfeuer. Foto: Petra Ropers

Buer. Wohin mit trockenen Ästen und Strauchschnitt vom Frühjahrsputz im Garten? In Buer gibt es darauf seit Jahren eine probate Antwort: „Was im Garten weichen muss, landet traditionell auf dem Osterfeuer des SuS Buer.

Eifrig räumten die Bueraner daher in den vergangenen Tagen ihre Gärten auf. Denn zum gemeinschaftlichen Osterfeuer auf dem Festplatz tragen alle nach Kräften bei. Die Fußball-Abteilung des SuS Buer führte in diesem Jahr die feurige Regie über die gesellige Tradition. Bis Samstag als dem letzten Sammeltag hatte sich auf dem Festplatz bereits ein eindrucksvoller Berg an Ästen und Strauchschnitt angesammelt.

Nächtlicher Vorfall

„Heute kommt nicht mehr viel“, urteilte Ernst-Heinrich Albersmann, Vorstandsmitglied der Fußball-Abteilung, am Samstagvormittag aus Erfahrung. Nicht die Anlieferung von Brennmaterial, sondern ein nächtlicher Vorfall hatte ihn am Morgen auf den Festplatz gelockt: Ein vorzeitiger Brand rief in der Nacht die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan, die das Feuer löschte, bevor es den ordentlich aufgehäuften Berg komplett verzehren konnte.

In den vergangenen Tagen waren die Verantwortlichen des SuS Buer immer wieder mit schwerem Gerät angerückt, um das angelieferte Gartenholz zusammenzuschieben und den wachsenden Berg zum Schutz der Vögel und Kleintiere zu bewegen. Nur ganz vereinzelt fanden sie dabei Bretter und Paletten, die nicht auf das Osterfeuer gehören und deshalb von den Helfern des Vereins aussortiert wurden.

Dann kamen die Buden

Noch bis zum Samstagmittag bot der SuS Buer Gelegenheit, Gartenabfälle anzuliefern. Danach wurde es Zeit, die Buden aufzustellen. Denn wenn in Buer das Osterfeuer brennt, darf eine kleine Stärkung nicht fehlen. Schließlich kommt der Verkauf von Würstchen jeweils der Kasse der ausrichtenden Sportabteilung zugute.


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