Die Liebe zu Land und Leuten Ausstellung mit Bildern von Franz Hecker in Melle

Von pm

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„Mutterglück“ heißt dieses Gemälde, das Franz Hecker 1907 geschaffen hat. Foto: Fachwerk 1775.„Mutterglück“ heißt dieses Gemälde, das Franz Hecker 1907 geschaffen hat. Foto: Fachwerk 1775.

Melle. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte Franz Hecker zu den bedeutenden Künstlern des Osnabrücker Landes. Einige seiner Werke stellt der Heimatverein Wellingholzhausen am Samstag und Sonntag, 22./23. April, im Fachwerk 1775 aus.

Peter Rehme aus Borgloh öffnet hierfür seine Privatsammlung. Der große Kunstfreund stammt gebürtig aus Wellingholzhausen und stellt dem Heimatverein mehr als 60 Ölgemälde, Radierungen und Lithografien zur Verfügung, die er im Laufe seines Lebens aus dem Gesamtwerk Heckers (1870 bis 1944) zusammengetragen hat.

Romantische Tradition

Dieses ist geprägt von figürlichen Motiven. Hecker ist noch ganz der romantischen Maltradition des 19. Jahrhunderts verhaftet, nur vereinzelt zeigen sich impressionistische Einflüsse. Heckers Fokus liegt auf der Darstellung der Menschen und der Landschaft in seinem Umfeld. Feldarbeit, Feierabend, Kirchgang – dazu Landschaften im Spiegel der Jahreszeiten: Aus den Bildern spricht die Begeisterung des Künstlers für das Osnabrücker Land, seine Menschen und die Traditionen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vor allem deshalb weckten sie auch das Interesse beim Heimatverein Wellingholzhausen.

Die Ausstellung wird einen Querschnitt der Arbeiten des gebürtigen Bersenbrückers zeigen. Da sind zum einen Radierungen und Lithografien, die aufgrund ihrer weiten Verbreitung in besonderem Maße zur Popularität des Künstlers beigetragen haben. Die Druckgrafik bildet gemeinsam mit den Gemälden die entscheidenden Pole im Œuvre Heckers.

Beide sind Ausdruck für die großen handwerklichen Fähigkeiten wie für die kreative Leistung des Künstlers, die ihn auch über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinaus bekannt gemacht haben.

Die Ausstellung im Fachwerk 1775 in Wellingholzhausen (Am Ring 40) ist geöffnet am Samstag, 22. April, von 10 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 23. April, von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Den Besuchern wird Kaffee und Kuchen angeboten.


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