Hohe Wellen auf Facebook Absurder Streit um Blühwiese in Melle


Oldendorf. Geht’s noch? Das werden wahrscheinlich viele Meller gedacht haben, als sie auf Facebook den Post von Naturschützer Kai Behncke entdeckt haben. Der Initiator des Projekts „Blumiges Melle“ hat nämlich Nachbarn, die so gar nicht auf Insekten stehen. Im Gegenteil: Sie fordern ihn dreist auf, das Anlegen einer Blühwiese in Westerhausen zu unterlassen. Behncke hat die Flucht nach vorn angetreten und mit den Nachbarn geredet. Insektenfans werden die trotzdem nicht.

Als Kai Behncke am vergangenen Wochenende in sein E-Mail-Postfach guckte, traute er seinen Augen nicht. „Wir wollen und erlauben nicht, dass die Wespen, Bienen, Hornissen, Mücken und andere Insekten uns bei unserem Feierabendkaffee stören“,

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Blühwiesen bieten zahlreichen Insekten nicht nur reichlich Nektar und Pollen, sondern auch einen sicheren Platz zum Nisten. Vor allem Wildbienen suchen in diesen Wiesen Schutz. Sie nisten im Boden oder in verholzten Blumenstängeln. Deshalb sollen Blühwiesen auch zwei bis drei Jahren stehenbleiben. Hornissen und Wespen hingegen sind Höhlenbrüter. Sie nisten gerne in alten Schuppen, Holzverschalungen an Terrassen oder Nischen in Dachböden.

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